Antonia Niedermaier hat den Giro d'Italia auf Platz zwei beendet und damit das beste Ergebnis ihrer Karriere bei einer großen Rundfahrt erzielt. Die 23-Jährige belegte auf der neunten und letzten Etappe mit Start und Ziel in Saluzzo Rang drei und verbesserte sich damit im Endklassement noch um einen Platz.
Den Gesamtsieg sicherte sich die Niederländerin Demi Vollering mit einem Vorsprung von 30 Sekunden vor Niedermaier. Vollerings Landsfrau Anna van der Breggen fiel auf der 145 Kilometer langen letzten Etappe noch von Platz eins auf Platz drei zurück. Am Ende lag van der Breggen 1:37 Minuten hinter Vollering, nachdem sie mit einem Vorsprung von 49 Sekunden in die Etappe gegangen war.
Niedermaier jedes Jahr besser
Niedermaier setzte mit der Platzierung ein Achtungszeichen als Rundfahrerin. Die deutsche Zeitfahrmeisterin hatte beim Giro im Vorjahr bereits Platz fünf belegt, noch ein Jahr zuvor war sie Sechste geworden
Den Tagessieg auf dem letzten Teilstück sicherte sich die italienische Meisterin Elisa Longo Borghini im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe vor Niamh Fisher-Black aus Neuseeland. Hinter Niedermaier rollte Vollering ins Ziel, die 29-Jährige hatte sich nicht mit voller Kraft am Sprint beteiligt und war jubelnd über den Zielstrich gerollt.
Vollering hatte das Renngeschehen lange bestimmt, bereits 90 Kilometer vor dem Ziel die ersten Attacken gesetzt. Kurz vor dem Gipfel der Coletta di Brondello setzte die frühere Tour-Siegerin die entscheidende Attacke gegen van der Breggen und distanzierte ihre Konkurrentin rund 39 Kilometer vor dem Ziel.
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