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Schumacher-Unfall: Schumacher-Managerin: "Familie geht es sehr schlecht"

Schumacher-Unfall

Schumacher-Managerin: "Familie geht es sehr schlecht"

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    Sabine Kehm stellte sich am Mittwoch den Fragen der Journalisten. Die 47-Jährige ist die Managerin von Michael Schumacher.
    Sabine Kehm stellte sich am Mittwoch den Fragen der Journalisten. Die 47-Jährige ist die Managerin von Michael Schumacher. Foto: David Ebener (dpa)

    Der lebensgefährlich verletzte Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher befindet sich unverändert in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Dies bestätigte seine Managerin Sabine Kehm am Mittwoch vor dem Krankenhaus in Grenoble. Der 44-Jährige sei während der Nacht ständig überwacht worden.

    Schumachers Zustand weiter kritisch

    "Unverändert ist die Situation kritisch, aber es ist immerhin momentan stabil", sagte Kehm.  Dies sei zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt eine gute Nachricht. Der Zustand Schumachers habe sich im Vergleich zu Dienstag nicht signifikant geändert. "Ich würde mich hüten, eine Prognose abzugeben. Wir müssen von Tag zu Tag denken", so Kehm.

    Die behandelnden Ärzte der Universitätsklinik würden sich erst dann wieder zu Wort melden, wenn sich im Gesundheitszustand Schumachers "etwas Entscheidendes" ändert. Demnach wird es in den kommenden Tagen keine regelmäßigen Pressekonferenzen geben. Am Neujahrstag beantwortete Managerin Kehm die Fragen der wartenden Journalisten.

    Die 47-Jährige ist eine langjährige Vertraute des siebenfachen Weltmeisters. Eingestellt wurde sie im Jahr 2000 als Mediensprecherin. Später wurde sie seine Managerin und gilt mittlerweile als Freundin der Familie.

    Formel-1-Weltmeister im Koma

    Als eine der wenigen hat sie Kontakt zu Schumachers Ehefrau Corinna und den beiden Kindern des Sportidols. "Der Familie geht es sehr schlecht", berichtete Kehm am Mittwoch.

    Schumacher hatte sich am Sonntag schwere Kopfverletzungen bei einem Skiunfall in der Nähe von Meribel zugezogen. Er wurde mittlerweile zwei Mal am Gehirn operiert und befindet sich im künstlichen Koma. (dpa)

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