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Warum kommen die Olympischen Spiele im Fernsehen bei jungen Leuten so gut an?

Olympia 2026

Warum kommt Olympia im Fernsehen bei jungen Leuten so gut an?

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    Die TV-Übertragungen bei Olympia finden bei der jungen Generation regen Anklang.
    Die TV-Übertragungen bei Olympia finden bei der jungen Generation regen Anklang. Foto: Michael Kappeler, dpa

    Die Olympischen Winterspiele begeistern das deutsche Fernsehpublikum. Nach Sender-Informationen verfolgten in der ARD und im ZDF bisher im Durchschnitt täglich 3,29 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfe in Italien, was einem Marktanteil von 23,9 Prozent entspricht. Mitverantwortlich für diese hohen Einschaltquoten bei den Öffentlich-Rechtlichen sind überraschenderweise die jungen Leute. Im ZDF etwa liegt der mittlere Marktanteil der 14- bis 29-jährigen Sportfans bei 35,9 Prozent. Doch weshalb treibt Olympia gerade die junge Generation wieder vor das Fernsehgerät?

    Social-Media-Content weckt bei der Jugend das Interesse für Olympia

    Großen Anteil an dieser Entwicklung hat laut Bayerischem Rundfunk das breite Angebot auf Social Media. Dieses befeuere das Interesse an den TV-Übertragungen. Ständige Posts auf Instagram, Tiktok oder Youtube über Höhepunkte, Hintergrundgeschichten und spannende Entscheidungen kommen offensichtlich gut an. So gut, dass selbst das analoge Fernsehen wieder eine wichtigere Rolle beim jüngeren Publikum spielt. Auch die Athletinnen und Athleten selbst dienen als Katalysator für die Einschaltquoten, da sie sich omnipräsent auf den Social-Media-Plattformen zeigen und tiefe Einblicke ins Innenleben eines Olympioniken gewähren.

    Olympischer Sportarten-Mix macht Fernsehen für das jüngere Publikum attraktiv

    Für den BR ist noch ein weiterer Faktor entscheidend. Die Kombination aus klassischen und modernen Sportarten habe ebenfalls Auswirkungen auf das Fernsehverhalten der Jugend. Was zeigt, dass es wie so oft auf die richtige Mischung ankommt. Wenn der Snowboard-Slopestyle dieselbe mediale Aufmerksamkeit erfährt wie die Biathlonstaffel oder die Ski-Freestyle-Entscheidung in der Halfpipe zur besten Sendezeit läuft, dann ist für jede Altersklasse etwas Relevantes geboten. Eine Relevanz, die sich sogar auf dem Pausenhof bemerkbar macht.

    „Bei uns sprechen die Jugendlichen momentan sehr viel über Olympia und schalten zu Hause den Fernseher an. Die Informationen bekommen sie über Social Media eingespielt, dann werden sie neugierig und möchten sich die Wettkämpfe komplett ansehen“, sagt Judith Glonnegger, Leiterin des Kinder- und Jugendhauses Kubu in München, und bestätigt damit den aktuellen Trend. Offensichtlich schaffen es die arrivierten Sender, mithilfe der digitalen Welt dem analogen TV eine Frischkur zu verpassen.

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