Die Fußball-WM 2026 wird zur größten Weltmeisterschaft aller Zeiten und markiert einen echten Neustart für das Turnier. Erstmals treten 48 Nationalteams gegeneinander an, verteilt auf 104 Spiele in 16 Städten der USA, Kanada und Mexiko. Vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 verwandelt sich Nordamerika damit in eine einzige riesige Fußballbühne.
Das neue Format mit zwölf Vierergruppen sorgt für mehr Spiele, mehr Überraschungen und mehr internationale Vielfalt. Neben den beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen auch die acht stärksten Gruppendritten in die K.-o.-Phase ein, wodurch erstmals eine Runde der letzten 32 entsteht.
Auch geografisch setzt die WM 2026 Maßstäbe. Legendäre Arenen wie das Estadio Azteca treffen auf moderne Giganten wie das MetLife Stadium, in dem das Finale stattfinden wird. Die USA stellen elf Austragungsorte, Mexiko drei und Kanada zwei – ein Kontinent im Fußballfieber.
Wir liefern hier einen Überblick zu den Mannschaften der Gruppe I: Frankreich, Senegal, Irak und Norwegen.
WM 2026 Gruppe I: Team und Kader von Frankreich
Frankreich reist als Weltranglistenerster zur WM 2026 und gilt dank enormer Kaderdichte, Turniererfahrung und individueller Klasse als einer der Topfavoriten auf den Titel. Die Mannschaft von Didier Deschamps, der sein letztes Turnier als Nationaltrainer bestreitet, überzeugt seit Jahren durch Konstanz: WM‑Titel 2018, WM‑Finale 2022 und ein EM‑Halbfinale 2024 untermauern den Anspruch, erneut um den Pokal mitzuspielen.
Und wie stehen die Chancen der Équipe Tricolore? Dazu werfen wir einmal einen Blick ins Nachbarland. Unter den Trainern der österreichischen Bundesligisten herrscht weitgehend Einigkeit darüber, wer bei der kommenden WM in den USA, Mexiko und Kanada die größten Chancen auf den Titel hat: Frankreich und Spanien. Das geht aus einer APA‑Umfrage hervor, über die kicker. de berichtet. Gleich fünf Coaches – angeführt von Sturms Vizemeister‑Trainer Fabio Ingolitsch – sehen die französische Nationalmannschaft, Weltmeister der Jahre 1998 und 2018, erneut in der Favoritenrolle. Allerdings zählt Austrias Stephan Helm zu jenen drei Trainern, die Spanien mit Shootingstar Lamine Yamal als stärksten Titelkandidaten einschätzen.
Der Trainer: Didier Deschamps
O-Ton FIFA: „Didier Deschamps ist seit 2012 französischer Nationaltrainer […] Er führte sein Land zum WM‑Titel 2018 und erreichte auch 2022 das WM‑Finale. Nach der WM 26 wird er seinen Posten zur Verfügung stellen.“
Der Kader:
Tor
- Mike Maignan (AC Milan)
- Robin Risser (RC Lens)
- Brice Samba (Stade Rennes)
Abwehr
- Lucas Digne (Aston Villa)
- Malo Gusto (Chelsea)
- Lucas Hernández (Paris Saint‑Germain)
- Théo Hernández (Al‑Hilal)
- Ibrahima Konaté (Liverpool)
- Jules Koundé (Barcelona)
- Maxence Lacroix (Crystal Palace)
- William Saliba (Arsenal)
- Dayot Upamecano (Bayern München)
Mittelfeld
- N’Golo Kanté (Fenerbahçe)
- Manu Koné (AS Roma)
- Adrien Rabiot (AC Milan)
- Aurélien Tchouaméni (Real Madrid)
- Warren Zaïre‑Emery (Paris Saint‑Germain)
Angriff
- Maghnes Akliouche (Monaco)
- Bradley Barcola (Paris Saint‑Germain)
- Rayan Cherki (Manchester City)
- Ousmane Dembélé (Paris Saint‑Germain)
- Désiré Doué (Paris Saint‑Germain)
- Jean‑Philippe Mateta (Crystal Palace)
- Kylian Mbappé (Real Madrid)
- Michael Olise (Bayern München)
- Marcus Thuram (Inter Mailand)
WM 2026 Gruppe I: Team und Kader des Senegal
Senegal reist als Weltranglisten‑Vierzehnter zur WM 2026 und gilt als eines der stärksten afrikanischen Teams. Die Mannschaft kombiniert Erfahrung (Mané, Koulibaly, Gueye) mit einer neuen Generation hochkarätiger Talente (Lamine Camara, Nicolas Jackson, Assane Diao).
Der Trainer: Pape Thiaw
Er setzt laut FIFA auf einen „ausgewogenen und sorgfältig zusammengestellten Kader. In einer schweren Gruppe mit Frankreich, Norwegen und Irak zählt Senegal zu den möglichen Achtelfinal‑Kandidaten, aber nicht zu den Topfavoriten. Senegal gilt laut FIFA‑Analyse und Transfermarkt‑Bewertungen als ausgewogenes Team mit erfahrener Achse um Koulibaly, Gueye und Mané sowie starken Talenten wie Camara, Jackson und Diao, trifft jedoch in einer schweren Gruppe auf Frankreich und Norwegen. Die Formkurve und Kaderqualität machen ein Weiterkommen ins Achtelfinale wahrscheinlich und ein Viertelfinale möglich, während die Titelchance gering bleibt – ein klassisches Dark‑Horse‑Team.
Der Kader nach dem Stand der FIFA vom 20. Mai 2026 (kann sich im Juni noch ändern):
Tor
- Édouard Mendy (Al‑Ahli)
- Mory Diaw (Clermont)
- Yehvann Diouf (Reims)
Abwehr
- Kalidou Koulibaly (Al‑Hilal)
- Moustapha Mbow (Paris FC)
- Moussa Niakhaté (Lyon)
- Mamadou Sarr (Chelsea)
- Abdoulaye Seck (Maccabi Haifa)
- Ismail Jakobs (Galatasaray)
- El Hadji Malick Diouf (West Ham)
- Antoine Mendy
- Ilay Camara
Mittelfeld
- Idrissa Gana Gueye (Everton)
- Pape Gueye (Villarreal)
- Lamine Camara (Monaco)
- Pape Matar Sarr (Tottenham)
- Habib Diarra (Sunderland)
- Pathé Ciss (Rayo Vallecano)
- Bara Sapoko Ndiaye (FC Bayern)
Angriff
- Sadio Mané (Al‑Nassr)
- Ismaïla Sarr (Crystal Palace)
- Iliman Ndiaye (Everton)
- Nicolas Jackson (Bayern München)
- Assane Diao (Como)
- Ibrahim Mbaye (PSG)
- Bamba Dieng (Lorient)
- Chérif Ndiaye (Trabzonspor)
WM 2026 Gruppe I: Team und Kader vom Irak
Irak kehrt laut erstmals seit 1986 zur WM zurück und startet als klarer Außenseiter in Gruppe I mit Frankreich, Senegal und Norwegen. Die Mannschaft liegt laut transfermarkt.de auf Platz 57 und wird von Trainer Jesús Casas geführt, der ein diszipliniertes Team mit Schlüsselspielern wie Zidane Iqbal und Ayman Hussein formt; das Team hat nach gleichlautendem Urteil von Experten kaum Chancen aufs Weiterkommen.
Der Kader:
Tor
- Jalal Hassan
- Ahmed Basal
- Fahd Talib
- Kamil Latif
Abwehr
- Akam Hashim
- Rebin Sulaka
- Munaf Younis
- Zaid Tahseen
- Frans Dhyaa
- Maitham Jabbar
- Hussein Ali
- Mirkhas Doski
- Ahmed Maknzi
- Mustafa Saadoun
- Ahmed Yahya
- Dario Namo
Mittelfeld
- Amir Fouad
- Zidane Iqbal
- Kevin Yakoub
- Karrar Nabil
- Zaid Ismail
- Ibrahim Bayesh
- Hassan Abdulkarim
- Youssef Al‑Nasrawi
- Youssef Al‑Amin
- Peter Georges
- Emar Sher
- Ahmed Qasim
- Marco Fergie
- Ali Jassim
Angriff
- Ayman Hussein
- Mohannad Ali
- Ali Youssef
- Ali Ibrahim Al‑Hammadi
WM 2026 Gruppe I: Team und Kader von Norwegen
Norwegen reist als Nr. 31 der Weltrangliste zur WM 2026 und nimmt erstmals seit 1998 wieder an einer Weltmeisterschaft teil, was die Rückkehr einer „goldenen Generation“ markiert. Die Mannschaft verfügt über eine außergewöhnlich starke Achse aus Haaland und Ødegaard und wird von internationalen Experten als Geheimfavorit der Gruppe I gehandelt.
Der Trainer: Ståle Solbakken
Ståle Solbakken ist ein ruhiger, analytischer und erfahrener Trainer, der seine Teams mit klaren Strukturen und disziplinierter Spielweise führt. Besonders durch seine erfolgreiche Zeit beim FC Kopenhagen hat er sich einen Namen gemacht und gilt als Coach, der Organisation, Teamgeist und mentale Stärke konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Der Kader:
Tor:
- Ørjan Nyland
- Egil Selvik
- Sander Tangvik
Abwehr:
- Kristoffer Ajer
- Leo Østigård
- Julian Ryerson
- David Møller Wolfe
- Fredrik Bjørkan
- Marcus Pedersen
Mittelfeld:
- Martin Ødegaard
- Sander Berge
- Patrick Berg
- Kristian Thorstvedt
- Morten Thorsby
- Oscar Bobb
Angriff:
- Erling Haaland
- Alexander Sørloth
- Jørgen Strand Larsen
- Antonio Nusa
- Andreas Schjelderup
- Jens Petter Hauge
Spielplan der Gruppe I
Dies sind die Spiele der Gruppe I:
- Frankreich – Senegal — 16.06.2026, 21 Uhr
- Irak – Norwegen — 17.06.2026, 0 Uhr
- Frankreich – Irak — 22.06.2026, 23 Uhr
- Norwegen – Senegal — 23.06.2026, 2 Uhr
- Norwegen – Frankreich — 26.06.2026, 21 Uhr
- Senegal – Irak — 26.06.2026, 21 Uhr
Auf dem Weg zur WM 2026: Vorfreude auf ein Turnier der Superlative
Die WM 2026 rückt näher – und mit ihr wächst die Lust auf ein Turnier, das in drei Ländern ausgetragen wird und Fußballfans weltweit elektrisiert. Schon jetzt dreht sich vieles um Tickets und den offiziellen Spielplan, der zeigt, wie sich die Teams durch das neue, erweiterte Format kämpfen werden.
Auch abseits des Rasens nimmt das Turnier Form an: Die Frage der Übertragung beschäftigt Fans ebenso wie der Blick auf den DFB‑Kader. Gleichzeitig sorgen die vielfältigen Austragungsorte und der modernisierte Modus für frischen Wind. Und natürlich schwingt immer die Historie mit – ein Blick auf die bisherigen Sieger zeigt, wie groß die Bühne ist, auf der 2026 neue Geschichten geschrieben werden.
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