Der Freitag, 8. März 2024, ist ein ganz besonderer Tag in der Mittelschule am Lechrain in Aindling. Vormittags wird mit geladenen Gästen offiziell die Einweihung des sanierten und erweiterten Gebäudes gefeiert und nachmittags von 14 bis 16.30 Uhr heißt es dann für die Öffentlichkeit, für alle großen und kleinen Interessierten „Herzlich willkommen!“ beim Tag der offenen Tür.
Dann erwarten Schülerinnen und Schüler die Gäste, um sie herumzuführen und alles zu zeigen. „Wir Lehrkräfte stehen bei einzelnen Räumen für genauere Fragen zur Verfügung“, erklärt Schulleiterin Brigitte Beck. „Wir freuen uns alle sehr auf Sie!“ Der Treffpunkt für die Führungen ist ab 14 Uhr jeweils alle Viertelstunde direkt am Schuleingang. „Doch wer mag, darf natürlich auch ohne Führung durch unser Schulhaus gehen und alles in Augenschein nehmen“, lädt Beck ein.
Parkplätze für den Tag der offenen Tür stehen direkt an der Schule nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Weitere Parkplätze finden sich am nahe gelegenen Sportplatz/TSV-Stadion am Schüsselhauser Weg 10.
Die Freude ist groß bei allen Beteiligten und Betroffenen: Die herausfordernden Sanierungsarbeiten und die Erweiterung der Aindlinger Mittelschule am Lechrain sind erfolgreich beendet. Sie sind gut gelungen. Dabei wurde das bestehende Gebäude umfassend saniert. In einem Erweiterungsbau entstanden acht Klassenzimmer inklusive Intensivierungsgruppenzimmern sowie ein Kellergeschoss für das Archiv und Lagerräume.
Dabei war für den Erweiterungsbau der Baubeginn im Mai 2020 und die Fertigstellung im August 2021. Zum Schulbeginn im September 2021 wurde er in Betrieb genommen. Die Baukosten dafür liegen bei rund 5.632.600 Euro.
Mit der Generalsanierung des Bestandsgebäudes wurde im Juli 2021 begonnen. Die Inbetriebnahme war dann im November 2023. Hierzu liegen die Baukosten bei rund 7.601.300 Euro.
In zwei Abschnitten ging man bei den Bauarbeiten vor. „Wir haben alles am ,offenen Herzen‘ gemacht, wie man so schön sagt. Das heißt, es gab keine Container, in die umgezogen wurde, sondern der Unterricht lief neben den Bauarbeiten. Das war manchmal für alle Beteiligten ganz schön nervenzehrend“, gibt Christian Lottes im Rückblick zu. Er ist der Leiter des Bauamts für den Bereich Hoch- und Tiefbau der Verwaltungsgemeinschaft Aindling, bei dem die Fäden zusammenliefen.
So wurde zunächst der Erweiterungsbau errichtet, während im bestehenden Schulbau ganz normal weiter Unterricht gehalten wurde. Sobald die neuen Räume bezogen wurden, ging man Schritt für Schritt im Bestandsgebäude voran. Insgesamt war man dafür von Mai 2020 bis zum November 2023 tätig.
Brigitte Beck ist seit 2013 Direktorin der Mittelschule am Lechrain in Aindling. Aktuell hat die Mittelschule 277 Schülerinnen und Schüler, die von 32 in Teil- und Vollzeit tätigen Lehrkräften unterrichtet werden. „Wir sind froh, dass wir nun so ein schönes, modernes Schulgebäude zur Verfügung haben. Es ist durch Helligkeit sowie eine angenehme Atmosphäre geprägt. Hier macht Lernen und Lehren Spaß und es ist, denke ich, ein Wohlfühlort für uns alle!“, sagt Beck. Man habe wirklich sehr schöne und gut ausgestattete Räume gewonnen, etwa einen Kunst- und einen Musiksaal oder die lichten und freundlichen Werkräume.
„Die Bauphasen vergessen wir jetzt am besten alle einfach!“, erklärt die Direktorin. Sie seien für sie, ihr Team, die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern öfter eine besondere Herausforderung gewesen. So erinnert sie sich, dass zu Zeiten der Corona-Pandemie regelmäßiges Lüften gefordert war. Doch das sei dann stets mit Staub- und vor allem Lärmbelästigung verbunden gewesen. Das Lehrerzimmer war teils in einem fensterlosen Miniraum untergebracht. Manchmal stand nebenan einfach mal ein Bagger im Klassenzimmer. „Aber mit viel Humor, Improvisation und festem Zusammenhalt, ist diese Zeit gemeistert worden. Nun sind wir mit der neuen Schule gut belohnt!“, ist Brigitte Beck überzeugt.
Kaum wiederzuerkennen ist die Mittelschule am Lechrain in der Bürgermeister-Huber-Straße 4 in Aindling. Viel heller, freundlicher und auf dem modernsten Stand der Technik ist alles gestaltet. Schon gleich beim Betreten des Gebäudes empfängt einen eine helle Aula mit einem großzügigen Treppenhaus. „Früher war es fast ein bisschen drückend und dunkel, wenn man das Haus betrat“, erinnert sich Schulleiterin Brigitte Beck. Sie ist begeistert: „Einfach prima, es ist was Schönes d’raus geworden“.
Mehr Infos zur Mittelschule Aindling bekommt man unter schule-aindling.de