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Schutz vor Überflutung

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Versicherung: In Hochwassergebieten wird es teuer

Keine Chance gegen die Wassermassen: Hochwasser kann in Häusern erhbeliche Schäden hinterlassen.
Bild: Silas Stein/dpa-tmn

Starkregen gibt es überall. Doch viele, die in Gewässernähe wohnen, müssen häufiger mit Nässe im Haus rechnen. Das hat Folgen für den Versicherungsschutz.

In Deutschland wird immer öfter und heftiger Land überschwemmt. Der Klimawandel wird Hochwasser künftig verstärken, wie eine Studie unter Leitung der Technischen Universität Wien zeigt.

Gegen Schäden wegen Überflutung sind jedoch laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft nur 43 Prozent der Häuser versichert. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum rät, eine Elementarschadenversicherung abzuschließen oder eine bestehende Gebäudeversicherung zu erweitern.

In gewissen Zonen wird es teurer

Wie teuer dies ist, hängt vor allem vom Standort ab: Vier Gefährdungsklassen gibt es laut dem Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS). Danach richtet sich die Höhe der Prämie. Für Gebäude in Klasse 1 wird die geringste Gefährdung angenommen: Statistisch ist hier seltener als einmal pro 200 Jahre mit einem Hochwasser zu rechnen. Bei Klasse 4 ist es dagegen einmal pro zehn Jahre. Hier kann die Police teuer werden. Wohnen im Eigentum rät, Versicherungen zu vergleichen.

Klassische Gebäudeversicherungen decken neben den Risikofaktoren Feuer, Sturm und Hagel nur Leitungswasser ab. Starkregen und Überschwemmungen sind ausgenommen. (dpa)

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