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Fahrgeschäfte des Plärrers
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Die Attraktionen auf dem Osterplärrer 2022 in Augsburg

Noch bis Sonntag, 1. Mai, können Besucherinnen und Besucher des Plärrers die neuen Attraktionen auf dem Plärrergelände ausprobieren.
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Noch bis Sonntag, 1. Mai, können Besucherinnen und Besucher des Plärrers die neuen Attraktionen auf dem Plärrergelände ausprobieren.
Foto: Julia Paul

Der Augsburger Plärrer findet 2022 wieder statt. Mit dabei sind neue Fahrgeschäfte. Auch die bekannten Attraktionen sorgen für Abwechslung. Was neu und geboten ist...

"Die neuen Fahrgeschäfte ergänzen die alten perfekt" - mit diesem Satz verrät Augsburgs Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle schon viel über den Osterplärrer 2022. Einmal, dass die alten Klassiker wie Leopardenspur, Kettenkarussell und das Riesenrad auf dem Plärrergelände stehen. Zum anderen aber auch, dass es neue Attraktionen gibt. Der Mix macht´s, ist der Plärrer schließlich ein Volksfest für die ganze Familie.

Die Leopardenspur ist ein Volksfest-Klassiker - und so darf sie auch auf dem Augsburger Plärrer nicht fehlen.
Foto: Julia Paul

Insgesamt gibt es auf dem Osterplärrer 13 Großfahrgeschäfte. Dazu gehören zum Beispiel die Schienenbahn "Drifting Coaster", das Hochfahrgeschäft "Top Spin", "Break Dance" und das die beiden Autoscooterbetriebe. Für die kleineren Besucherinnen und Besucher gibt es wieder ein Bungee-Trampolin, Kinderkarusselle, Kinderschleifen und andere Fahrgeschäfte wie das "Samba" oder das "Zauberschloss".

Das Riesenrad auf dem Plärrer 2022

Ein Volksfest ohne Riesenrad? Undenkbar! Deshalb ist das Roue Parisienne wieder zu Gast auf dem Plärrer. Eine Fahrt, die die Herzen aller Familienmitglieder höherschlagen lässt? Die gibt es – und zwar (beinahe) ohne Ausreden. Während die Autoschleife den Großen zu langweilig und die Achterbahn den Kleinen zu wild ist, handelt es sich beim Riesenrad um ein Karussell für alle. Lediglich bei Höhenangst ist etwas mehr Überzeugung nötig, schließlich misst das Roue Parisienne ganze 48 Meter. Doch auch hier gibt es gute Nachrichten, denn neben offenen sind unter den 36 Gondeln auch geschlossene dabei.

Das Roue Parisienne stand schon mal auf dem Plärrer. Weil sich in Augsburg vieles tut, lohnt sich die Fahrt immer wieder.
Foto: Julia Paul

In weniger als 12 Stunden war das nostalgische Groß-Riesenrad der Familie Burghard als Wahrzeichen des Plärrergeländes aufgebaut. Kein Wunder, haben die Besitzer doch eine Menge Erfahrung mit dem Geschäft. Über 130 Jahre reicht diese zurück – und davon profitieren die Besucherinnen und Besucher.

Die Fahrt mit dem Roue Parisienne ist ein ganz besonderes Erlebnis. Sie erlaubt Blicke aus einer Perspektive, die man sonst selten bekommt: Augsburg von oben. Die Aussicht reicht über das Plärrergelände, die Stadt und Umgebung; bei gutem Wetter sogar weit in die Ferne. Was man dabei so entdeckt? Unser Tipp: Ausprobieren!

"Drifting Coaster" - so heißt die Achterbahn auf dem Plärrergelände

Ob bergauf, bergab, mit Links- oder Rechtskurve, vorwärts, rückwärts, senkrecht oder waagerecht: Beim „Drifting Coaster“ von Marlon Ahrend geht es einmal rund. Aber: Die Gondeln fahren weder geradeaus, noch drehen sie sich. Stattdessen schwingen sie seitlich mit einem Winkel von bis zu 120 Grad. Und genau das macht die Achterbahn einzigartig in ganz Deutschland.

Wer beim Osterplärrer 2017 vorwärts mit dem „Drifting Coaster“ gefahren ist, sollte heuer rückwärts ausprobieren.

Der „Drifting Coaster“ stammt dabei aus dem Jahr 2016. Damals war er eine Neuheit, ein Jahr später bereits auf dem Osterplärrer 2017. Und auch heute ist Ahrends Achterbahn noch besonders.

Eine Fahrt dauert ungefähr eine Minute und 40 Sekunden. Vier Personen können in einer Gondel Platz nehmen – zwei fahren vorwärts, zwei rückwärts. Ab einer Körpergröße von 1,20 Metern dürfen Fahrgäste zusteigen. Damit ist die Achterbahn etwas für die ganze Familie!

Bierzelte auf dem Osterplärrer in Augsburg

Um die Corona-Pandemie zu überbrücken und die Einnahmen-Einbußen aufzufangen, haben die Schaustellerinnen und Schausteller in den vergangenen beiden Jahren einen Vergnügungspark auf dem Plärrergelände organisiert. Wer hier gefehlt hat? Die Bierzelte! Umso glücklicher können nun alle sein, dass sowohl das Festzelt Binswanger & Kempter als auch das Festzelt Schaller 2022 mit von der Partie sind.

Ob draußen im Biergarten oder drinnen im Zelt: Bei den Helds im Schallerzelt kann man es sich gut gehen lassen.
Foto: Julia Paul

Längst werden auch Vegetarierinnen und Vegetarier im Schallerzelt satt. Heuer stehen zwei weitere Gerichte auf der Karte: Zu Gemüse-Maultaschen, Käsespätzle und Hirtenpfanne kommen Semmelknödel und Veggie-Burger dazu.

Die Inflation, Verfügbarkeiten und Corona sorgen dafür, dass die Preise steigen – auch beim Bier. Die Wirtsfamilie Binswanger & Kempter bemüht sich, in ihrem Festzelt auf dem Plärrer möglichst wenig davon auf die Gäste zu übertragen. Die Maß Bier kostet heuer 10,30 Euro.

Immer mehr Gerichte auf der Speisekarte des Binswangers sind übrigens mit einem Bio-Siegel versehen. Auch das vegetarische und vegane Angebot wächst stetig. Besonders beliebt sind der Gemüseteller und die Folienkartoffel. „Natürlich haben wir aber auch die Klassiker wie Braten oder Ente. Kaum wer kocht die heutzutage noch selbst daheim. Umso mehr schätzen unsere Gäste die aufgetischten Gerichte bei uns im Festzelt“, erklärt Thomas Kempter.

Nach und nach übernimmt im Binswanger Zelt die nächste Generation die Führung: Thomas Kempter und Monika Hatzelmann.
Foto: Julia Paul

Gemeinsam mit seiner Schwester Monika Hatzelmann übernimmt er gerade den Familienbetrieb. Die Eltern der beiden rücken immer mehr in den Hintergrund. Die finale Übergabe ist für 2023 vorgesehen. Schon seit 12, 13 Jahren ist die nächste Generation mit dabei: Kempter beim Aufbau und Ausschank, seine Frau als Küchenchefin und Hatzelmann als Zuständige für die Bars.

Apropos Bar: Schon seit zwei Jahren hat die Wirtsfamilie eine neue auf Lager. Frisch gestaltet musste sie dort coronabedingt verweilen, zum Osterplärrer 2022 hat sie nun ihren ersten Einsatz. „Die neue Bar hat mehr Fläche und ist schon viel gelobt worden“, freut sich Kempter.

Kein Wunder, hat das gesamte Festzelt eine gute erste Plärrerwoche hinter sich: „Es war ein super Start, schönes Wetter. Alle waren gut drauf, fröhlich und friedlich. Das Zelt war voll“, fügt der Festwirt hinzu. Und nach so langer Zeit braucht es das auch wieder: richtig schöne Volksfestabende!

Oder doch lieber eine Bratwurstsemmel im Biergarten?

Maurice Gaul ist ein positiver Mensch, doch für Imbissbudenbetreiber wie ihn waren die vergangenen Jahre hart: keine Volksfeste, Weihnachtsmärkte & Co. Zum Osterplärrer hat er jetzt wieder die Möglichkeit, Stamm- und Neugäste zu verköstigen und zu beglücken, wie er seine Arbeit beschreibt. Obwohl Gaul hoffnungsvoll ist, meinte er am Wochenende vor dem Plärrer noch: „Ich glaube erst, dass der Plärrer gestartet ist, wenn ich meine erste Bratwurst verkaufe.“

Am Ostersonntag war es dann so weit. Seit 1987 steht das Schlemmerhäusle schräg gegenüber vom Festzelt Binswanger, neben dem Kettenkarussell. Der Imbissbudenbetreiber ist froh, wieder mitten im Geschehen des Volksfestes zu sein. An seinem Stand bekommen Besucherinnen und Besucher per Selbstbedienung Essen und Getränke, die sie gemütlich im Biergarten daneben verzehren können. Für Licht und Musik ist dabei gesorgt.

Links Biergarten, rechts Imbissbude: Gaul´s Schlemmerhäusle ist in gewohnter Form zurück und darf auf dem Plärrer nicht fehlen.
Foto: Roxana Hartl

So kann man sich die große Auswahl an Bratwürsten schmecken lassen. Ob weiße, rote, würzige, grobe fränkische, welche mit Käse, Currywurst oder doch lieber Pfefferbeißer: Beim Schlemmerhäusle stehen sie alle auf der Karte. Auch Bosna, Steak, Burger, Schupfnudeln und Pommes werden von dem Team ganz wie in früheren Zeiten serviert.

Eine Sache hat sich allerdings verändert. „Gäste bekommen davon nicht viel mit, weil es hinter den Kulissen passiert“, erklärt Gaul. Nennenswert ist trotzdem, dass der Imbissbudenbetreiber mit einem neuen Spülcontainer die hygienischen Standards hochschraubt. Qualität und Sauberkeit werden beim Schlemmerhäusle eben großgeschrieben.

Neuheiten auf dem Augsburger Plärrer

Einige der Fahrgeschäfte sind 2022 zum ersten Mal auf dem Plärrergelände mit dabei. Es handelt sich dabei um folgende Attraktionen:

  • Laser Pix
  • Jules Verne Tower
  • Sky Fall
  • Kick down

Sie möchten die Neuheiten auf dem Plärrer 2022 im Einsatz sehen? In unserem Reel auf Instagram zeigen wir sie.

Bereits von außen erkennt man, dass beim „Laser Pix“ der Spaß nicht zu kurz kommt!
Foto: Laser Pix

Laser Pix - die neue Erlebnisbahn zum Osterplärrer

Wer Lust auf eine Herausforderung hat, ist bei der Erlebnisbahn „Laser Pix“ richtig. Allein oder im Team? Gegen sich selbst oder alle anderen? Ob Wettkampfcharakter oder Ehrgeiz: Im „Laser Pix“ kommt nicht nur jeder auf seine Kosten, es kann auch die ganze Familie mitfahren. Ab 3 Jahren darf man sich in eine der Gondeln setzen. Mit einer Laserpistole ausgestattet, geht es dann los.

Statt passivem Zuschauen ist aktives Mitmachen angesagt. Auf zwei Etagen sind über 100 Zielscheiben verteilt, die getroffen werden wollen: links, rechts, oben, unten... Je nach Level geben sie unterschiedlich viele Punkte. Ab 35.000 gibt es nach dem Fahrspaß eine Goldmedaille. „Mit einem ruhigen Händchen ist das gut zu schaffen“, weiß Oliver Jehn, Inhaber der Erlebnisbahn. Sein persönlicher Highscore liegt bei über 100.000. Nach oben gibt es keine Grenzen. Klappt es beim ersten mal nicht, Jehn zu toppen, hat er einen Tipp: „Bei der zweiten Fahrt läuft es noch besser!“ Der Suchtfaktor ist hier definitiv da.

Mit Laserpistolen schießt man in der Erlebnisbahn auf Ziele. Jeder Treffer gibt Punkte.
Foto: Laser Pix

Das „Laser Pix“ ist die erste und einzige mobile, interaktive Bahn der Welt. Sonst findet man solche Anlagen nur in Freizeitparks. Umso mehr können sich die Plärrer-Gäste über die neueste Attraktion des familiengeführten Schaustellerbetriebs freuen. Der Retro-Style wirkt dabei ganz ohne Spezial-Brille.

Jules Verne Tower: Zum 1. Mal in Augsburg

Schon aus der Ferne erkennt man: Das Riesenrad ist nicht die größte Attraktion des Plärrers. Ganze 32 Meter höher ist ein Karussell, das Besucherinnen und Besucher sonst eher in einem kleineren Format kennen. Die Rede ist vom Riesenkettenflieger „Jules Verne Tower“. Das Hochfahrgeschäft von Alexander Goetzke misst ganze 80 Meter. Damit handelt es sich bei dem Kettenflieger um den höchsten mobilen der Welt. Und genau dieser ist heuer zum ersten Mal auf dem Osterplärrer zu Gast.

In einer Zweiergondel haben Plärrerbesucherinnen und -besucher einen Rundumblick, der vom Volksfestplatz über das benachbarte Freibad bis zu den Türmen der Stadt reicht. Ob Perlach, Dom oder Ulrich und Afra: Bei einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 65 Stundenkilometern muss man sich bemühen, alle zuzuordnen.

Auf 80 Metern kann man die Aussicht vom Jules Verne Tower genießen.
Foto: Julia Paul

Schafft man es, ist die Aussicht unvergesslich. Das Fahrerlebnis ist unvergleichlich schön und sanft – der „Jules Verne Tower“ ist eben ein Familienkarussell. Mitfahren dürfen Gäste ab sechs Jahren und einer Körpergröße von 110 Zentimetern. Der Aufzug zieht sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwei Metern pro Sekunde an die Turmspitze.

Der Riesenkettenflieger setzt mit modernster Technik neue Maßstäbe. So etwas gibt es sonst nur im Freizeitpark. Seit 2017 bringt Goetzke den Spaß auf Volksfestplätze. Der Schausteller hat aber mehr als fünf Jahre Erfahrung. Er ist ein Pionier auf dem Gebiet der Riesenkettenflieger: Auf dem Münchner Oktoberfest hat sein Unternehmen schon 2005 den ersten transportablen „Star Flyer“ präsentiert.

Freier Fall beim Freifallturm "Sky Fall"

„Man merkt, dass Augsburg zu Schwaben gehört“, scherzt Michaela Goetzke. Ihr und ihrem Mann Michael gehört das Hochfahrgeschäft „Sky Fall“, das zur Zeit auf dem Osterplärrer steht. Doch die Münchner Familie nimmt die Ansprüche der Schwaben, denen Sparsamkeit nachgesagt wird, ernst: „Augsburg kann zweimal vertragen!“, meint Goetzke schmunzelnd.

Wer sich nicht traut, mit dem „Sky Fall“ zu fahren, kann die Fahrt der Freunde fotografisch festhalten.
Foto: Julia Paul

Wovon die Schaustellerin spricht? Na, von der Fahrt mit ihrem Freifallturm. Bei diesem geht es 80 Meter in die Höhe. Auf dem Weg macht die Gondel einen Halt. Sie dreht sich so, dass nicht mitfahrende Gäste Fotos ihrer Freundinnen und Freunde knipsen können. Anschließend fährt sie nach oben und verweilt auch hier, sodass Fahrgäste den Ausblick genießen können, bevor sie innerhalb von drei Sekunden wieder nach unten gebracht werden. Es geht so schnell, dass einem erst gar nicht schlecht werden kann.

Klassische Spar-Schwaben werden nun hinterfragen, ob die zwei-, vielleicht dreiminütige Fahrt ihren Preis wert ist. Und genau hier legen die Goetzkes einen drauf: Für alle, die können und wollen, geht es ein zweites Mal hinauf. Doch nicht nur das macht ihren Freifallturm so besonders. Er war auch der erste transportable auf dem Markt. Zum Oktoberfest 2013 hat die Familie ihn eingeweiht. Auf dem Plärrer ist er heuer zum ersten Mal.

Beim „Kick Down“ ist der Name Programm

Die Bewegung nimmt an Geschwindigkeit zu, bei den dreidimensionalen Drehungen wirken Kräfte auf den Körper, die die Fahrgäste womöglich noch nie gespürt haben. Von welcher Attraktion die Rede ist? Na, von der Bratpfanne, wie das Rund- und Hochfahrgeschäft von Maik und Stefanie Landwermann liebevoll von einigen Plärrerbesucherinnen und -besuchern genannt wird.

Der sogenannte „Kick Down“ dreht sich in alle Richtungen und kommt dabei auf eine Höhe von bis zu acht Metern. Er ist ein schnelles Karussell – und damit nicht unbedingt für jedermann und jedefrau geeignet. Grundsätzlich darf mitfahren, wer mindestens acht Jahre alt und 130 Zentimeter groß ist. Doch nicht alle vertragen die rasante Fahrt.

Deshalb variiert auch die Dauer einer solchen. „Nach etwa drei Minuten blicken wir in die Gesichter unserer Fahrgäste“, erklärt Maik Landwermann. Je nach Ausdruck verlängert er den Spaß um eine Minute. Es hängt also ganz von den Plärrerbesucherinnen und -besuchern ab. Doch die können etwas tun, um etwaiger Übelkeit vorzusorgen: „Wenn man einen empfindlichen Magen hat, vorher einfach keine Fisch- oder Bratwurstsemmel essen“, rät der Schausteller. Die kann man sich schließlich auch danach noch schmecken lassen.

Ein besonders schnelles Karussell ist der „Kick Down“. Hier dreht sich nicht nur die Gondel, sondern auch die Scheibe.
Foto: Julia Paul

Der „Kick Down“ ist in diesem Jahr nämlich zum ersten Mal auf dem Plärrergelände mit dabei. Er ist eines von zwei Fahrgeschäften seiner Art. Im Kalender stehen entsprechend viele Termine – zum Beispiel auf Frühlings-, Volksfesten und so weiter in Hamburg, Köln & Co. So tourt Familie Landwermann mit ihrem Rund- und Hochfahrgeschäft durch ganz Deutschland.

Gerade ist Bayern an der Reihe, da darf der Besuch von Schwabens größtem Volksfest nicht fehlen. Nach acht Jahren, die es den „Kick Down“ mittlerweile gibt, ist es an der Zeit, findet das Schaustellerpaar. Eigentlich hätte ihr Karussell schon 2020 sein Debüt in Augsburg feiern sollen. Nachdem der Plärrer damals abgesagt werden musste, ist es heuer so weit. Um so glücklicher sind die Landwermanns, mit von der Partie zu sein.

Der „Top Spin“ ist kein Neuling auf dem Plärrer – und trotzdem ist was neu ...

Drei bis vier Minuten dreht sich das Hochfahrgeschäft „Top Spin No. 1“ um die eigene Achse, schlägt Loopings und macht Rollen – und das auf einer Höhe von bis zu 18 Metern. Wie viele Umdrehungen es insgesamt werden? Das ist immer unterschiedlich. „Mitzählen!“, rät Peter Bausch. Dem 39-Jährigen gehört die riesige Hollywood-Schaukel, die gerade wieder links neben dem Festzelt Binswanger auf dem Plärrergelände ihren Platz gefunden hat.

Bis zu 40 Stundenkilometer schafft sie in einem einzelnen Überschlag. Besonders schnell wird der „Top Spin“ zum Schluss in einer Extra-Runde, dem sogenannten Looping-Total. Für den ultimativen Kick werden die Fahrgäste dabei auch einmal kurz mit Wasser nass gespritzt. Dennoch liegt Bausch eines am Herzen: „Die Leute sollen lächelnd, nicht komplett k.o. herausgehen.“

Der „Top Spin“ überschlägt sich – vorwärts, rückwärts, mehrere Male und mit bis zu 40 Stundenkilometern.
Foto: Julia Paul

Und das schafft der Schausteller, war sein Fahrgeschäft schließlich schon einige Male auf dem Plärrer zu Besuch. Begehrt ist es dort jedes Jahr aufs Neue. Auch Bausch ist gerne auf den Volksfesten in Augsburg mit dabei. Der Betreiber der Riesen-Schaukel kommt eigentlich aus etwas östlicherer Richtung, aus München.

Sein „Top Spin“ war 1990 der erste überhaupt gebaute – und ist nun schon seit über 30 Jahren in Besitz der Familie: Weil das eine ganz schön lange Zeit ist, war nun eine Auffrischung nötig, so Bausch. Das Hochfahrgeschäft wurde dafür im vorigen Winter umgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Der Augsburger Osterplärrer ist jetzt die erste Station des überarbeiteten Kult-Karussells.

Wer ausprobieren möchte, ob sich beim Fahrgefühl etwas verändert hat, und eine Runde mitfahren will, muss mindestens 1,40 Meter groß und zehn Jahre alt sein. Für bis zu 40 Personen geht es dann in zwei Reihen los. Ob Fahrgäste dabei hinten oder vorne sitzen, spielt keine Rolle. Denn bei der turbulenten Fahrt gibt es weder vorwärts noch rückwärts.

Das ist neu beim Laufgeschäft "Alpenrausch"

Alles neu beim Alpenrausch?! Kaum wiedererkennbar ist das Laufgeschäft aus der Pause zurück. Ist das etwa eine neue Attraktion, die am Plärrer-Haupteingang der Langenmantelstraße gegenüber von der Achterbahn steht? Könnte man meinen. Beim zweiten Blick werden Volksfestbesucherinnen und -besucher allerdings feststellen, dass es sich bei dem Laufgeschäft um einen alten Bekannten handelt. Michael Kollmann war mit seinem „Alpenrausch“ schon einige Male auf dem Plärrer dabei.

Dass man sich daran kaum erinnert, hängt nicht nur mit der Corona-Pause zusammen. Der Schausteller hat seiner Belustigungsanlage auch einen frischen Anstrich verpasst. Im Zuge dessen sind neue Attraktionen dazugekommen. Welche das sind, wollte Kollmann nicht verraten. Auch dazu, was seine Gäste sonst so erwartet, hat er keine Angaben gemacht. Erspäht man von außen einen Blick, sieht man eine rollende Tonne, Luftbrücken und Rutschbahnen. Auch Wasserspiele werden eingesetzt.

Nicht nur von außen hat die Belustigungsanlage von Michael Kollmann einen neuen Look.
Foto: Julia Paul

Was Kollmann aber preisgibt: Sein Laufgeschäft bedeutet Spaß für die ganze Familie! Es gibt keine Altersgrenzen. Gemeinsam können Groß und Klein durchgehen und sich überraschen lassen. Vorhanden ist für jeden Geschmack etwas, kombiniert der „Alpenrausch“ schließlich klassisch mit modern.

Los ging die Geschichte der Belustigungsanlagen vor hundert Jahren. Damals kamen vor allem Zerrspiegel zum Einsatz. Auch Kollmann ist schon länger dabei – seit 1982, um genau zu sein. Bei seinem aktuellen Laufgeschäft handelt es sich aber um eines der neueren. Trotzdem ist es jetzt überarbeitet worden – und damit irgendwie dann doch ganz neu auf dem Plärrer, oder?

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