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Zum Start des 49-Euro-Tickets: 49-Euro-Ticket, Deutschlandticket ab heute, 1. Mai: Wo es im Allgäu gilt – und wo nicht

Zum Start des 49-Euro-Tickets

49-Euro-Ticket, Deutschlandticket ab heute, 1. Mai: Wo es im Allgäu gilt – und wo nicht

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    Egal ob es nun Deutschlandticket oder 49-Euro-Ticket genannt wird: Ab Montag, 1. Mai, gilt es.
    Egal ob es nun Deutschlandticket oder 49-Euro-Ticket genannt wird: Ab Montag, 1. Mai, gilt es.

    Ab Montag, 1. Mai, ist es soweit: Das Deutschlandticket ist offiziell gültig. Im Vorverkauf der vergangenen Wochen wurde der Fahrschein bereits stark beworben: „Liebe Schwaben, ihr könnt günschtig nach Hause fahren“, plakatierten beispielsweise die Berliner Verkehrsbetriebe mit einem Augenzwinkern.

    Und die „Mona“ macht Werbung mit dem Slogan: „Berlin liegt jetzt im Allgäu.“ Die Mona, das ist die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu. Offenbar haben sich ihre Bemühungen bereits gelohnt: Kurz vor dem Start hat die Mona rund 1500 Deutschlandtickets verkauft, teilt eine Sprecherin mit. Man habe damit gerechnet, dass das Ticket gut ankommt. Fahrgäste können es fast überall in Deutschlands Regionalverkehr nutzen.

    Deutschlandticket: Die Regeln in aller Kürze

    • Es kostet zu Beginn 49 Euro und wird als Abo gekauft, das monatlich kündbar ist.
    • Gültig im Regional- und Nahverkehr. Nicht aber in der Ersten Klasse oder im Fernverkehr (ICE).
    • Gekauft werden kann es bei regionalen Anbietern oder bei Verkaufsstellen der DB. Das Ticket soll es langfristig nur online geben.
    • Kinder unter 6 Jahren brauchen kein Ticket – Hunde aber schon.

    Deutschlandticket im Allgäu - bei den Bergsteigerlinien gilt es nicht

    Natürlich gibt es Ausnahmen: Beispielsweise für all diejenigen, die mit den „Bergsteigerlinien“ fahren wollen. Wer in den Allgäuer Alpen wandern geht, und dafür den Bus Giebelhauslinie nehmen will, muss regulär zahlen. Die Gegend liege im Naturschutzgebiet, begründet Mona-Sprecherin Caroline Huber.

    Das gilt auch in Richtung Spielmannsau. Und auf der Fahrt nach Baad liegt eine Mautstraße. Schülerinnen und Schüler, die bislang mit einer Monatskarte in die Schule gefahren sind, werden jetzt teilweise auf das günstigere Deutschlandticket umgestellt. Das ist beispielsweise in den Landkreisen Ober- und Ostallgäu der Fall.

    Ein Beispiel dafür, wo sich mit dem Deutschlandticket einiges sparen lässt, ist das Job-Ticket. Wenn der Arbeitgeber mindestens 25 Prozent der Kosten trägt, geben Bund und Länder weitere 5 Prozent hinzu. So könnte das Abo für manche Pendlerinnen und Pendler dann nur noch 34,30 Euro kosten. Mit der „Wohin-Du-Willst-App“ der Deutschen Bahn kann man zudem das Ticket kaufen – und Touren planen. Auch der Deutsche Alpenverein bietet unter www.alpenvereinaktiv.com Touren an, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

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