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Ausstellung in Binswangen: Vergessens jüdisches Leben in Erinnerung zu rufen

Binswangen

Ausstellung in Binswangen: Vergessens jüdisches Leben in Erinnerung zu rufen

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    Förderkreis-Vorsitzender Anton Kapfer (rechts) begrüßte die Bildhauerin Marlies Poss (Mitte) und Autorin Regina Pemper, die über das Schicksal Ihres Onkels Mietek Pemper berichtete.
    Förderkreis-Vorsitzender Anton Kapfer (rechts) begrüßte die Bildhauerin Marlies Poss (Mitte) und Autorin Regina Pemper, die über das Schicksal Ihres Onkels Mietek Pemper berichtete. Foto: Lydia Edin

    „Vergessens jüdisches Leben in Erinnerung zu rufen, das, was war, zu vergegenwärtigen und das Gewesene nicht nur museal aufzubereiten, sondern zu wecken und zu transformieren…“ Diese Gedanken haben die Bildhauerin Marlies Poss bewegt, eine Dokumentation zu präsentieren, die das Grauen im Lager Theresienstadt vor Augen führt. Als Großnichte von Berthie Philipp, die diese Hölle überlebte, sah sich die Künstlerin veranlasst, deren Aufzeichnungen in der Lagerhaft und weitere Schicksale zu dokumentieren. Dazu schuf sie Plastiken, die das Leben der gequälten Menschen widerspiegeln. Persönlich erläuterte Marlies Poss die Grundidee zur Ausstellung und belegte diese mit authentischen Erzählungen ihrer Großtante. Die Werke von Marlies Poss sind derzeit in der Synagoge in Binswangen zu sehen.

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