Eine interessante und kurzweilige Generalversammlung hatte der Friedens- und Heimatverein Binswangen seinen Mitgliedern und Gästen zu bieten. Der Vorsitzende Reiner Bühler begrüßte besonders den früheren Bürgermeister Anton Winkler und seinen Nachfolger Thomas Wippel, die anwesenden Gemeinderäte, Ehrenfähnrich Alois Binswanger sowie die Vertreter der örtlichen Vereine. Das Totengedenken stand im Zeichen der Verstorbenen des vergangenen Jahres und der vielen Toten der aktuellen Kriege. Die Kassenführung von Kassiererin Erna Bühler wurde ohne Beanstandung genehmigt. Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes wurde besonders die Teilnahme bei den Binswanger Vereinsfesten erwähnt. Bei den von den jeweiligen Vereinen organisierten Wettbewerben nahmen die Gruppen des Friedens- und Heimatvereins erfolgreich teil. So ging eine Mannschaft bei den Firegames der Freiwilligen Feuerwehr als Sieger hervor. Das Kinderferienprogramm konnte durch eine Wanderung auf dem Drei-Täler-Blick-Wanderweg bereichert werden.
Wie in jedem Jahr beteiligte man sich an der Organisation und Durchführung der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag. Die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge brachte ein Rekordergebnis ein. Ebenfalls erfolgreich war die Aktion „Lichter für den Frieden“. Nach dem vorweihnachtlichen Kerzenverkauf konnte dem Volksbund eine ordentliche Summe übergeben werden. Zum guten Abschluss hielt Stabsunteroffizier der Reserve, Wolfgang Christmann, zum Thema „Kriegsgräberpflege in Europa“ einen außerordentlich informativen Vortrag. Extra aus Ingolstadt angereist, berichtete er von seinen bisher neun freiwilligen Einsätzen auf Soldatenfriedhöfen. Es geht um Erhaltung und Pflege der Anlagen, berichtete Christmann den Zuhörern und dokumentierte dies mit einer umfangreichen PowerPoint-Präsentation. Zum Dank für seinen Vortrag, erhielt Herr Christmann ein Binswanger Gemeindebuch überreicht.
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