Wenn am 8. März in Bayern Kommunalwahlen abgehalten werden, wird sich auch in den Rathäusern im Kreis Dillingen einiges ändern. In manchen Gemeinden stehen mehrere Personen zur Wahl, in anderen wird nur eine Person auf dem Stimmzettel sein. Wir haben die Kandidierenden im Landkreis Dillingen befragt, wie sie auf ihren Ort blicken, welche Themen dort am drängendsten sind und wieso sie Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden wollen. Heute ist Lydia Edin dran, die für die Freien Wählergemeinschaften Villenbach-Rischgau-Hausen sowie Wengen-Riedsend als einzige Kandidatin antritt.
Warum sind Sie für das Amt als Bürgermeisterin in Villenbach geeignet?
Mit 12 Jahren Erfahrung im Gemeinderat, davon sechs als dritte Bürgermeisterin, kenne ich unsere Gemeinde, ihre Menschen und Strukturen sehr genau. Ich bin belastbar, engagiert und hier fest verwurzelt – mein Herz schlägt für unsere Dörfer. Die Anliegen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger sind mir wichtig. Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für mich, unsere Gemeinde verlässlich in eine gute Zukunft zu führen.
Was würden Sie im Fall Ihrer Wahl als Erstes angehen?
Aufgrund der Erkrankung von Bürgermeister Werner Filbrich bin ich bereits stark ins Tagesgeschäft eingebunden und kenne viele Themen und Abläufe aus erster Hand. Dieses Wissen ist ein großer Vorteil. Mein erster Schritt wäre eine Klausur mit dem neuen Gemeinderat, um gemeinsame Ziele festzulegen und daraus einen klaren Maßnahmenplan für die nächsten Jahre zu entwickeln.
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