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Buttenwiesener Gemeinderat startet mit neun neuen Mitgliedern

Buttenwiesen

So sieht der neue Gemeinderat in Buttenwiesen aus

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    Rein ins Buttenwiesener Rathaus: (vorn von links) Julia Wetzstein, Hans Kaltner, Corinna Kratzer; zweite Reihe: Karl Heinz Rathgeb, Maria Hagl, Gerhard Kaltner, Andreras Klein, Walter Schwenk; dritte Reihe: Tobias Hillenbrand, Peter Krakowka, Richard Hiesinger, Peter Bantel, Jürgen Mayr, Fabian Mayrle-Leithold, Christopher Glaß, Thomas Seefried, Martin Reutner, Johannes Baur, Daniel Uhl, Maximilian Müller. Es fehlt Martin Fendt.
    Rein ins Buttenwiesener Rathaus: (vorn von links) Julia Wetzstein, Hans Kaltner, Corinna Kratzer; zweite Reihe: Karl Heinz Rathgeb, Maria Hagl, Gerhard Kaltner, Andreras Klein, Walter Schwenk; dritte Reihe: Tobias Hillenbrand, Peter Krakowka, Richard Hiesinger, Peter Bantel, Jürgen Mayr, Fabian Mayrle-Leithold, Christopher Glaß, Thomas Seefried, Martin Reutner, Johannes Baur, Daniel Uhl, Maximilian Müller. Es fehlt Martin Fendt. Foto: Günter Stauch

    Aufbruchstimmung im Rathaus: Mit großem Ernst, aber auch viel Humor und kräftigem Applaus ist der neue Gemeinderat in die nunmehr neunte Wahlperiode seit dem Beginn der Großgemeinde Buttenwiesen 1978 gestartet. Neben der Einführung und Vereidigung von neun neuen Mitgliedern gab es eine stolze Bilanz eines bestens gelaunten Bürgermeisters und die Bildung der notwendigen Ausschüsse.

    Im Kaisersaal ließ Rathauschef Hans Kaltner aber auch eher nachdenkliche Töne zur Arbeit im wichtigsten Gremium einer Kommune anklingen. Zu den Möglichkeiten der Mitgestaltung fügte er die möglichen Reaktionen auf künftige Beschlüsse im Rat hinzu: „Jede Entscheidung kann auf Befürwortung, aber natürlich auch auf Ablehnung stoßen. Das wiederum hat zur Folge, dass man angreifbar wird und kritisiert werden kann.“ Auch deshalb sei es, so führte Kaltner weiter aus, in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass sich Leute ehrenamtlich engagierten.

    Bereitschaft für Ehrenamt in Buttenwiesen sehr groß

    Apropos: „In unserer gesamten Gemeinde ist die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, dankenswerterweise sehr groß.“ Knapp 130 Vereine zeugten davon. Laut Kaltner hatten sich insgesamt 180 Bürgerinnen und Bürger in neun Wahllisten zur Übernahme von Verantwortung bereit erklärt. „20 Personen davon sind in den Gemeinderat gewählt worden.“

    Die Qual der Wahl offenbarte sich dann auch in der ersten Sitzung. Zwar ging der kommunalpolitisch erfahrene Andreas Klein bei der Bestimmung des Zweiten Bürgermeisters als Gewinner hervor. Es folgte die Bestätigung von Gerhard Kaltner als Dritter Bürgermeister. Zuvor hatte jedoch einer der Bürgervertreter am Sitzungstisch die Einsetzung einer Frau vorgeschlagen – ganz im Sinn der Besetzung während der abgelaufenen Amtsperiode. „Ich sehe mich zwar als starke Frau, aber zu diesem Amt bedarf es auch eines gewissen Hintergrundwissens“, lehnte Corinna Kratzer ab. Zuvor hatte Maria Hagl die neue Rätin Kratzer ins Spiel gebracht.

    Die kurze, kollegial geführte Diskussion zeigte, wie routiniert und rasant die „Neulinge“ ans Werk gingen. Sie wurden fast freundschaftlich von den „alten Hasen“ im Raum unterstützt und ermuntert. So ging auch beinahe geräuschlos die Besetzung der Ausschüsse über die Bühne, etwa Haupt- und Bauausschuss. Bei der „Premiere“ im schmucken Rathaus war man um ein „gutes Miteinander“ bemüht.

    Sie sind die Neuen

    Frisch im Buttenwiesener Gremium sind Peter Bantel, Martin Fendt, Christopher Glaß, Tobias Hillenbrand, Peter Krakowka, Corinna Kratzer, Fabian Mayrle-Leithold, Martin Reutner und Julia Wetzstein.  

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