Im Turnus von drei Jahren muss sich jede Freiwillige Feuerwehr in Bayern einer Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion stellen – so schreibt es das bayerische Feuerwehrgesetz vor. Kürzlich war es auch für die Feuerwehr Gottmannshofen wieder so weit. Kommandant Thomas Schuhwerk konnte neben den Vertretern der Inspektion – Kreisbrandmeister Christian Thoma und dem Dillinger Stadtbrandinspektor Markus Pfeifer – auch Gäste der Kommunalpolitik begrüßen. Darunter befanden sich Wertingens Zweiter Bürgermeister Fabian Braun sowie die Stadträte Franziska Deisenhofer, Magdalena Keiß und Roland Stoll. Die Besichtigung gliederte sich in mehrere Abschnitte. Im ersten Teil demonstrierte die Wehr einen Löschaufbau nach der geltenden Feuerwehrdienstvorschrift. Im Anschluss wurde die technische Ausrüstung unter den Augen der Inspektoren geprüft. Die Aktiven erklärten hierbei die Gerätschaften und demonstrierten deren fachgerechte Handhabung.
Den Höhepunkt bildete eine Einsatzübung auf dem Gelände der Firma Demmler in Geratshofen, in die auch das First-Responder-Team eingebunden war. Nachdem bei der letzten Inspektion der Fokus auf Gefahrgut gelegen hatte, stand dieses Mal ein Brandszenario im Mittelpunkt. Das Augenmerk lag hierbei besonders auf dem Atemschutzeinsatz und dem Aufbau einer stabilen Wasserversorgung von einem weiter entfernten Hydranten. In der abschließenden Manöverkritik gab es vonseiten der Kreisbrandinspektion keinerlei Beanstandungen. Bis auf die bekannten, beengten Platzverhältnisse im und um das Gerätehaus ist die Feuerwehr Gottmannshofen sowohl personell als auch technisch hervorragend aufgestellt. Fabian Braun zeigte sich beeindruckt von der Schlagkraft der Wehr und überbrachte die Grüße der Stadt. Zum gemütlichen Ausklang des Tages ging es über in einen Grillabend am Feuerwehrhaus, an dem auch der Erste Bürgermeister Andi Seitz nach einem parallelen Termin teilnahm, um den Abend gemeinsam mit den Feuerwehrleuten ausklingen zu lassen.
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