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Hochwasser-Geschädigte kämpfen weiter: Seelische Belastungen und Hilfsangebote

Landkreis Dillingen

Caritas-Geschäftsführer: „Die Aufarbeitung des Hochwassers ist nicht vorbei“

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    Alexander Böse, Geschäftsführer der Caritas im Landkreis Dillingen, erklärt, wie sich ein Hochwasser-Trauma entwickeln kann.
    Alexander Böse, Geschäftsführer der Caritas im Landkreis Dillingen, erklärt, wie sich ein Hochwasser-Trauma entwickeln kann. Foto: Berthold Veh (Archivbild)

    Alexander Böse erinnert sich genau. Der Geschäftsführer der Caritas im Landkreis Dillingen ging vor etwa einem Jahr kurz nach der Hochwasserkatastrophe durch die Straßen von Wertingen. Es stank penetrant nach dem Öl, das aus gefluteten Tanks gelaufen war, erinnert sich Böse. Er sah durchnässte Möbel, Abfall und verzweifelte Menschen. „Viele wollten sich damals das Erlebte einfach von der Seele reden“, so Böse. Einigen reichte das. Aber eben nicht allen. Es gibt Betroffene, deren Seelen noch heute unter der Katastrophe leiden, die Ängste haben. „Für uns ist die Aufarbeitung des Hochwassers nicht vorbei“, sagt Böse. Nach wie vor vereinbaren Männer und Frauen mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas Termine, um über die Katastrophe und deren Auswirkung zu sprechen.

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