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Johanna Laux erhält Kiesselbach-Preis für Lebenswerk beim ASB

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Wertingerin Johanna Laux erhält Preis für ihr Lebenswerk

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    ASB-Landesvorsitzender Norbert Tessmer und die Geschäftsführerin des ASB Dillingen-Donau-Ries, Claudia Lijsen (rechts), gratulierten Johanna Laux zu der Auszeichnung.
    ASB-Landesvorsitzender Norbert Tessmer und die Geschäftsführerin des ASB Dillingen-Donau-Ries, Claudia Lijsen (rechts), gratulierten Johanna Laux zu der Auszeichnung. Foto: ASB Bayern

    Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement wurde Johanna Laux in München vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit dem renommierten Luise-Kiesselbach-Preis ausgezeichnet. Darüber informiert der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dillingen-Donau-Ries in einer Mitteilung. Die Auszeichnung würdige „ihr außergewöhnliches Lebenswerk“ beim ASB sowie „ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft“.

    Die gebürtige Wertingerin Johanna Laux ist seit 1988 beim ASB aktiv

    „Heute haben wir wieder etwas geschafft“ – dieser Satz begleitet Johanna Laux seit vielen Jahren. Er steht exemplarisch für ihre Haltung, ihre Motivation und ihr kontinuierliches Engagement, das bis heute zahlreiche Angebote und Projekte in der Region prägt. Seit 1988 ist die gebürtige Wertingerin beim ASB aktiv. Ihren Einstieg fand sie über ihren Bruder, der damals im Stadtrat in Wertingen saß. Zunächst engagierte sich Laux im Vorstand – erst als Besitzerin, später als Zweite Vorsitzende.

    In dieser Zeit wurden wichtige Weichen gestellt: So entstanden unter ihrer Mitwirkung die erste Kindertagesstätte des ASB vor Ort sowie das Mehrgenerationenhaus. Ein Projekt mit großer Strahlkraft, dessen Eröffnung sogar von der damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen begleitet wurde. Heute befinden sich in dem Gebäude in der Fritz-Sauter-Straße unter anderem eine Kleiderkammer und ein Raum, der von der Seniorengemeinschaft Wertingen-Buttenwiesen genutzt wird.

    ASB-Kleiderkammer besteht bereits seit 35 Jahren

    Bis heute sei Johanna Laux Ideengeberin und treibende Kraft hinter zahlreichen Initiativen, wie es in der Mitteilung des ASB heißt. Ob Sticktreff im Mehrgenerationenhaus, Büchertauschregal oder Weihnachtsbetreuung für Kinder – stets ging es ihr darum, Begegnungsräume zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

    Ein besonderes Anliegen ist ihr die Kleiderkammer des ASB, die inzwischen auf eine 35-jährige Geschichte zurückblicken kann. Früh erkannte Laux deren gesellschaftliche Bedeutung und das Potenzial zur Weiterentwicklung. Mit viel Engagement wurde die Kleiderkammer modernisiert und als zeitgemäßes Second-Hand-Angebot neu ausgerichtet. Getragen vom wachsenden Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, hat sich die Einrichtung heute als feste Adresse für bewussten Einkauf in der Region etabliert.

    Tatkraft, Lebensfreude und eine durchweg positive Grundeinstellung kennzeichnen Johanna Laux bis heute. Auch künftig möchte sie sich engagieren – solange ihr die Arbeit Freude bereitet. Und solange sie am Ende eines Tages sagen kann: „Heute haben wir gemeinsam etwas bewegt.“ (AZ)

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