Von einem „Spiegelbild der Saison“ sprach Max Gallenmüller, Trainer des TSV Wertingen II, nach dem gewonnenen Relegationsspiel gegen die SpVgg Minderoffingen. Wie in einigen Spielen zuvor hatte sein TSV mehr Spielanteile, konnte diese aber nicht in Tore ummünzen und musste deswegen lange zittern, ehe Keman McIntosh in der ersten Minute der Nachspielzeit noch den 3:3-Ausgleich erzielte und somit die Verlängerung erzwang. Dort traf dann Max Knöpfle wenige Minuten vor dem Ende zum 4:3-Endstand und sorgte auf Wertinger Seite für kollektiven Jubel über den Klassenerhalt. Dass der Ausgleichs-Torschütze McIntosh überhaupt spielen konnte, war im Vorfeld des Spiels eigentlich mehr als unwahrscheinlich. „Ich habe mir beim letzten Saisonspiel am Samstag in Tapfheim die Schulter ausgekugelt“, erklärte er nach dem Entscheidungsspiel. „Aber ich wollte unbedingt spielen und den Jungs helfen, wobei natürlich die Gesundheit immer oberste Priorität hatte“, sagt er. Mit Schmerzmitteln konnte er die Partie also bestreiten, „es ging besser, als ich gedacht hatte“.
Fußball
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