Dass die Defensive des FC Gundelfingen steht, zeigt schon der Blick auf die Tabelle. 25 Gegentore haben die Bayernliga-Fußballer aus der Gärtnerstadt bislang einstecken müssen, einen geringeren Wert weisen nur Spitzenreiter 1860 München II, der Drittplatzierte SV Kirchanschöring sowie der Tabellenfünfte SV Erlbach auf. Selbst der langjährige Regionalligist SV Schalding-Heining biss sich an der grün-weißen „Wand“ die Zähne aus, immer wieder konnten die Innenverteidiger Leon Sailer und Elias Weichler oder vor ihnen Jeremias Seibold als Abräumer auf der Sechser-Position klären. Dabei waren die Niederbayern rund 70 Minuten in Überzahl. Insofern freute sich FCG-Trainer Thomas Rudolph riesig über den 1:0-Erfolg, selbst wenn die in diesem Fall notwendige defensive Spielweise nicht unbedingt nach seinem Geschmack ist. Doch eine offensivere Herangehensweise nach dem Platzverweis gegen Yannick Maurer hätte in diesem Fall nicht geholfen.
Fußball-Nachlese
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