Im Fernduell gegen den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga Nord gewannen der FC Gundelfingen 2 und der TSV Wertingen am drittletzten Spieltag ihre Duelle, sodass für den Endspurt weiter knisternde Spannung angesagt ist.
TSV Wertingen - VfL Ecknach 2:0 Der TSV Wertingen hat im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga ein starkes Lebenszeichen gesetzt. Gegen den Aufstiegsaspiranten VfL Ecknach feierte die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Kotter einen verdienten 2:0-Heimsieg und belohnte sich damit für eine konzentrierte und engagierte Leistung.
In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie ohne große Torchancen. Ecknach übernahm mit zunehmender Spieldauer mehr Ballbesitz, doch die Wertinger Defensive stand stabil und ließ kaum zwingende Aktionen zu. Effizient zeigte sich dagegen der TSV: In der 34. Minute brachte Manuel Rueß die Gastgeber nach einer Ecke von Christoph Prestel mit 1:0 in Führung. Kurz darauf hätte Wertingen beinahe nachgelegt, doch Florian Eising verpasste den möglichen zweiten Treffer knapp (37.).
Nach dem Seitenwechsel blieb Wertingen konzentriert und legte nach. In der 61. Minute sorgte Alexander Storzer für das wichtige 2:0. Nach einem langen Ball verlängerte Rueß stark per Kopf, Storzer setzte sich durch und schob überlegt ein. In der Folge versuchte Ecknach, den Druck zu erhöhen, kam jedoch nur selten gefährlich vor das Tor. Die beste Möglichkeit vergab Simon Reiner, dessen Abschluss knapp am langen Eck vorbeiging (76.). Wertingen verteidigte leidenschaftlich und ließ sich auch von einer Zeitstrafe gegen Spielertrainer Andreas Kotter (83.) nicht aus der Ruhe bringen. Mit zunehmender Spielzeit verwaltete der TSV die Führung souverän und brachte den wichtigen Heimsieg über die Zeit.
Durch den Sieg sendet Wertingen ein klares Signal im Abstiegskampf. Allerdings bleibt die tabellarische Situation unverändert angespannt: Da auch der FC Gundelfingen II parallel gewann, bleiben beide Teams punktgleich im Rennen um den Relegationsplatz. Dennoch dürfte der Erfolg gegen einen Aufstiegskandidaten dem TSV neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.
TSV Wertingen: Reithmeir, Wiedemann, Kotter, Knöpfle (86. Liepert), Birthelmer, Beham, Storzer (78. Neukirchner), Eising, Chromik (71. Fischer), Prestel (63. Gebauer), Rueß (81. Hassan) .
Tore: 1:0 Manuel Rueß (34.), 2:0 Alexander Storzer (61.) – Schiedsrichter: Stefan Treiber (Neuburg/Donau) – Zuschauer: 225
Perfekter Einstand für neuen Trainer
TSV Zusmarshausen - FC Gundelfingen II 0:3 Die U23 des FC Gundelfingen hat mit ihrem neuen Trainer Armin Resselberger ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und in der Bezirksliga Nord einen wichtigen Sieg eingefahren. Im Auswärtsspiel beim TSV Zusmarshausen überzeugten die Grün-Weißen vor allem in der ersten Halbzeit und gewannen am Ende souverän mit 3:0.
Die Partie begann perfekt für die Gäste: Bereits in der ersten Minute brachte Neo Fähnle seine Mannschaft früh in Führung und sorgte damit für einen optimalen Start. Gundelfingen blieb auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und setzte den Gegner immer wieder unter Druck. In der 21. Minute war es erneut Neo Fähnle, der zur Stelle war und mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 2:0 erhöhte. Doch damit nicht genug: Noch vor der Pause sorgte Lukas Schön in der 35. Spielminute für die Vorentscheidung. Mit dem 3:0 stellten die Grün-Weißen bereits im ersten Durchgang die Weichen endgültig auf Sieg. In der zweiten Halbzeit verwaltete der Gast das Ergebnis souverän und brachte den verdienten Auswärtssieg sicher über die Zeit. (SCD)
FC Gundelfingen U23: Thurn; Nelkner (76. Riedinger), Schön, R. Schneider, Maliqi (78. Neziri), Leimer, Scheu (67. Cermak), Abt (88. Pinto Pires), Gerold, Fähnle (83. Toth), Jarzew – Schiedsrichter: Carman (Hollenbach) Tore: 0:1 Fähnle (1.), 0:2 Fähnle (21.), 0:3 Schön (35./Foulelfmeter) Zuschauer: 150
Meitingen kassiert Ausgleich in Nachspielzeit
TSV Meitingen - VfR Neuburg 2:2 (0:0). Keinen Sieger gab es in einem dramatischen Verfolgerduell. Die erste Halbzeit war noch von Ballbesitz und Abtasten geprägt, bei dem Neuburg die Meitinger Hintermannschaft immer wieder durch Diagonalläufe und Pässe beschäftigte, ohne wirklich in aussichtsreiche Abschlussposition zu kommen. So hatte Meitingen nach einem gechippten Freistoß die größte Chance durch Berisha, doch der Ball wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Nach erneutem Chipball tauchte Meitinger frei vor dem Neuburger Gehäuse auf, doch der Torwart parierte glänzend. Trotz Feldüberlegenheit kam Neuburg nur zu einem knapp am langen Eck verzogenen Abschluss, sodass es torlos in die Pause ging. In der zweiten Hälfte startete Meitingen sofort zielstrebig. Heider konnte einen Ball auf dem rechten Flügel festmachen und legte quer auf Meir, der im zweiten Anlauf an zwei Gegenspielern vorbeizog und über den bereits liegenden Torwart lupfen konnte (46.). Ab dann begann ein offener Schlagabtausch mit Riesenchancen für Neuburg, bei denen Schmitt, Zach und der Pfosten den knappen Vorsprung retteten. In der 77. Minute war selbst Zerberus Schmitt machtlos, als Bauer frei vor ihm auftauchte und überlegt zum Ausgleich einschob. Bei einem Entlastungsangriff in der 86. Minute konnte sich Meir an seinem Gegenspieler vorbeitanken und mit links überlegt flach ins lange Eck zum 2:1 einschieben. Als fast alle mit einem Meitinger Sieg rechneten, konnte Neuburg in der Nachspielzeit ein Luftloch in der Abwehr nutzen und durch Krzyzanowski zum Ausgleich einnetzen. (hulb)
TSV Meitingen: Schmitt, Berisha, Fritsch (86. Heckel), Mahler, Zach, Erhard, Fichtner (74. Chouiloulidis), Kewitz, Meitinger, Heider, Meir (80. Bobinger).
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