Im Lokalteil unserer Zeitung hat es schon lange nicht mehr einen so prominenten Leserbriefschreiber gegeben. Es ist der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel persönlich, der sich an unsere Redaktion gewandt hat. Der Grund: Der Wertinger Bürgermeisterkandidat Peter Seefried (BIW) hatte sich in einem Artikel zu einem angeblichen Gespräch mit Waigel geäußert, das 1989 in Wemding stattgefunden haben soll. Damals habe der Finanzminister zur Wiedervereinigung gesagt: „Steht nicht auf der Tagesordnung und kommt nicht auf die Tagesordnung.“ Nun widerspricht Waigel und nennt Seefrieds Behauptung eine „dreiste Unverschämtheit“.
Wertingen
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