Josef Endres bezeichnet sie als „Pechstraße“. Es geht um die Staatsstraße 2033. Genau dort, zwischen Binswangen und Wertingen, bis Höhe Freibad, hat sich ein neuer Schwerpunkt im Hinblick auf Wildunfälle entwickelt. Das Thema, so berichtet Endres in seiner Funktion als Jagdvorsteher, wurde bei der letzten Jagdversammlung im Schützenheim Roggden, unter anderem mit dem Pächter-Ehepaar Helmut und Rita Walz, diskutiert. Mit dem Ergebnis: Die häufigen Wildunfälle genau an dieser Straße sind ein echtes Problem. „Wir müssen etwas machen“, so Endres. Und mit „wir“ ist vor allem er gemeint, wie er lachend am Telefon verrät: „Ich weiß, was zu tun ist und es hat ja schon mal funktioniert.“
Die betroffenen Jäger haben eine Lösungsidee
Heißt konkret: Wenn es nach den betroffenen Jägern geht, dann sollen an die vorhandenen Straßenpfosten blaue Reflektoren angebracht werden – sogenannte Wildwarnreflektoren. Sie sollen Wildtiere davon abhalten, die Straße zu betreten, sobald ein Auto kommt. Wie? Blau wirkt für viele Tiere ungewohnt und abschreckend. Sobald ein Lichtstrahl eines Fahrzeuges auf die Reflektoren prallt, entsteht eine optische Lichtschranke, erklärt es Endres.
Dass diese Abwehr funktioniert, zeigt die Entwicklung bei der Staatsstraße 2027, bei der Ortsverbindung Wertingen nach Roggden. Dort, so der Jagdvorsteher weiter, hat man vor ungefähr einem Jahr genau solche Reflektoren angebracht. „Die Wildunfälle sind weniger geworden“, so Endres weiter.
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