Ein lebhafter Marktverlauf und eine hohe Nachfrage prägten den jüngsten Zuchtviehmarkt in der Wertinger Schwabenhalle. Während das Angebot in einigen Kategorien eher knapp ausfiel, zeigten sich die Käufer in Kauflaune, was zu erfreulichen Preisen führte. Ein Wermutstropfen blieb an diesem Markttag zwar bestehen, kein Bulle erfüllte die strengen Kriterien für den Ankauf durch eine Besamungsstation. Dafür lief das Geschäft mit den Bullen für den Natursprung umso besser. Diese waren bei den Landwirten überaus gefragt. Insgesamt wechselten die verauktionierten Bullen zu einem guten Durchschnittspreis von 3.233 Euro den Besitzer. Das Segment der Jungkühe präsentierte sich in diesem Monat mit 42 aufgetriebenen Tieren recht knapp. Wer jedoch ein Tier ergattern konnte, durfte sich über eine herausragende Qualität freuen: Die Leistung der vorgestellten Jungkühe war mit einem durchschnittlichen Tagesgemelk von 32,7 Kilogramm Milch enorm. Die Kombination aus hoher Qualität und knappem Angebot spiegelte sich auch im Preis wider, der sich im Durchschnitt bei 2.669 Euro einpendelte. Auch bei den jüngsten Nachwuchstalenten gab es eine solide Marktaktivität. Die aufgetriebenen weiblichen Zuchtkälber brachten ein stattliches Durchschnittsgewicht von 92 Kilogramm auf die Waage. Die rege Nachfrage sorgte hier für einen stabilen und attraktiven Kilopreis von durchschnittlich 7,32 Euro/Kilogramm.
Fazit: Der Maimarkt in der Schwabenhalle hat einmal mehr bewiesen, dass Qualität aus der Region hoch im Kurs steht. Trotz des überschaubaren Angebots bei den Kühen blicken die Verantwortlichen auf einen erfolgreichen und wertstabilen Handelsplatz zurück.
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