Winlux, Spaceboy und Wodka - Bei den drei genannten handelt es sich um das Spitzentrio der Bullen am Wertinger Zuchtviehmarkt. Wie schon in den vergangenen Monaten bestätigte sich auch auf der März-Auktion der Wertinger Fleckviehzüchter, welch hervorragende Zuchtarbeit im Verbandsgebiet geleistet wird. Wieder schafften drei Bullen zu großartigen Preisen den Weg an eine Besamungsstation. Den Tageshöchstpreis von 53.000 Euro erzielte ein Space-Sohn aus der Zucht der Hermanns Agrar aus Reistingen. Nach einem spannenden Winkerduell der anwesenden Besamungsstationen erhielt schließlich die Besamungsstation Neustadt an der Aisch den Zuschlag. Gleich zwei Witness-Söhne aus einer sehr bekannten Deluxe-Tochter stellte der Betrieb Böhm, Oppertshofen vor. Sie wurden ersteigert zum einen von CRV in Wasserburg, zum anderen von der heimischen Station Rivergen. Auch die weiteren Bullen für den Deckeinsatz waren erneut sehr gefragt. Gleich mehrere von ihnen konnten die 4.000 Euro deutlich überschreiten, ein reinerbig hornloser Suzuka-Sohn erlöste 4.800 Euro. Im Durchschnitt erzielten sie stolze 3.836 Euro. Gleich fünf Jungkühe bildeten die Spitzengruppe der Versteigerung. Drei von ihnen finden gemeinsam ihre neue Heimat im Schwarzwald. Die anderen beiden verblieben im Verbandsgebiet. Mit enorm starken 32,3 Kilogramm Milchleistung konnten die Jungkühe einen Durchschnittspreis von 2.678 Euro erlösen. Deutlich im Preis zulegen konnten die weiblichen Zuchtkälber. Die im Durchschnitt 97 Kilogramm schweren Kälber erzielten 7,76 Euro pro Kilogramm. Den Tageshöchstpreis von 920 Euro erzielte eine natürlich hornlose Scotty-Tochter. Bereits in der Vorwoche fand die Versteigerung der männlichen Nutzkälber statt. Diese konnten im Preis nochmals deutlich zulegen und erreichten 11,98 Euro bei einem Gewicht von 95 Kilogramm.
Wertingen
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren