Ein 59-jähriger Autofahrer hat nach einem Zusammenstoß mit einem Reh bei Lutzingen den Wildunfall erst einen Tag später gemeldet. Der Mann war nach Polizeiangaben am Dienstag gegen 4 Uhr auf der Kreisstraße DLG 25 in Richtung Deisenhofen unterwegs, als das Tier die Fahrbahn querte und mit dem Wagen zusammenstieß.
Verspätete Unfallmeldung kann rechtliche Folgen haben
Das offenbar verletzte Reh lief danach nach Westen davon. Weil die Meldung erst am Nachmittag des folgenden Tages bei der Polizei einging, konnte der zuständige Jäger erst danach nach dem Tier suchen. Es wurde bislang nicht gefunden. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Wildunfälle unverzüglich bei der Polizei oder dem zuständigen Jagdpächter gemeldet werden müssen, um dem Tier unnötige Schmerzen zu ersparen. Verspätete oder unterbliebene Meldungen können ordnungs- oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. (AZ)
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