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Wolfgang Plarre verabschiedet sich: Ein Leben für Flüchtlingshilfe und Integration

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Asylhelfer Wolfgang Plarre hört auf: „Meine Aufgabe war es, alle zusammenzuhalten“

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    Wolfgang Plarre und Meaza Mulugeta verbindet die Unterstützung, die er ihr nach der Flucht aus Eritrea bot.
    Wolfgang Plarre und Meaza Mulugeta verbindet die Unterstützung, die er ihr nach der Flucht aus Eritrea bot. Foto: Marion Buk-Kluger

    Die Augen von Wolfgang Plarre leuchten, als ihm Meaza Mulugeta mit einem Lächeln berichtet, dass sie mittlerweile nicht nur die Mittlere Reife bestanden, sondern einen Tag zuvor auch die Prüfung zur Heilerziehungspflege-Helferin geschafft hat. Mit 16 Jahren floh die heute 36-Jährige aus Eritrea und „strandete“ in Zusamaltheim. Heute, 20 Jahre später, ist sie Mutter einer kleinen Tochter, arbeitet bereits seit zwölf Jahren bei Regens Wagner, hat einen deutschen Pass – und ist angekommen. Auch dank der Unterstützung von Wolfgang Plarre. Meaza feierte ihren 18. Geburtstag bei ihm, schloss Schule und Ausbildung ab, machte den Führerschein – immer begleitet von seinem Zuspruch. Nun gibt Plarre das Amt des Ansprechpartners und Koordinators im Helferkreis Asyl Wertingen ab.

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