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Zum Hochwasserschutz in Wertingen gibt es Fortschritte im Planungsprozess

Wertingen

„Im anvisierten Zeitplan“: Wertinger Initiative zum Hochwasserschutz gibt sich guter Dinge

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    Nach dem Hochwasser im Juni 2024 baut die Initiative „Hochwasserschutz Wertingen: Jetzt!“ weiter Druck auf. Ihr Ziel: Die Schutzmaßnahmen sollen endlich realisiert werden.
    Nach dem Hochwasser im Juni 2024 baut die Initiative „Hochwasserschutz Wertingen: Jetzt!“ weiter Druck auf. Ihr Ziel: Die Schutzmaßnahmen sollen endlich realisiert werden. Foto: Marion Buk-Kluger (Archivbild)

    Die Initiative „Hochwasserschutz Wertingen: Jetzt!“ kämpft weiter dafür, dass der Schutz vor Überschwemmungen baulich umgesetzt wird. In einer Mitteilung informiert das Bündnis darüber, kürzlich ein Schreiben aus dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt erhalten zu haben – und gibt sich erfreut.

    Mitte Dezember wandte sich Marlis Proksche im Namen der Initiative mit einem Schreiben an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber. Sie erinnerte daran, dass vor einiger Zeit eine Delegation der Gruppe in München zu Besuch war, um 1300 Unterschriften für den Hochwasserschutz in Wertingen zu übergeben. Außerdem sei der Initiative zugesichert worden, dass „mit Hochdruck“ an den Schutzmaßnahmen gearbeitet werde.

    Bündnis für Hochwasserschutz in Wertingen fordert Präsentation eines Zeitplans

    Allerdings müsse man Proksche zufolge feststellen, dass „feste Termine, ja nicht einmal vage zeitliche Aussagen weder zum Ende der Planung noch zur Vorlage des Antrags auf Planfeststellung oder zum möglichen Beginn von baulichen Aktivitäten abgegeben werden“. So sei von „Hochdruck“ nichts zu spüren. Nun schrieb Proksche wörtlich: „Deshalb bitten wir Sie dringend, bei den zuständigen Behörden hinzuwirken, das Projekt Wertingen mit allererster Priorität umzusetzen und einen festen verbindlichen Zeitplan zu präsentieren.“

    Mitte März folgte nun die Antwort aus dem Ministerium. Darin heißt es, dass sich die Arbeit am Hochwasserschutz „in der Vorplanung“ befinde und „im anvisierten Zeitplan“ liege. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth (WWA) habe dazu bereits die Umwelt- und Teile der Ingenieurplanungen vergeben. Parallel dazu liefen die Abstimmungen mit der Stadt Wertingen, unter anderem zu einer Informationsveranstaltung mit den Grundstückseigentümern und Pächtern „zur Klärung der Grundstücksverfügbarkeit für Abschnitte des Hochwasserschutzes Wertingen, die im ersten Halbjahr 2026 stattfinden soll“.

    „Alle Hebel in Bewegung setzen, um zu einem zügigen Abschluss des Verfahrens beizutragen“

    Belastbare Aussagen zum Abschluss des Wasserrechtsverfahrens und zum Baubeginn seien aktuell nicht möglich. Die Dauer hänge im Wesentlichen vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens sowie möglicher Klageverfahren ab. Die Wasserwirtschaftsverwaltung werde „alle Hebel in Bewegung setzen, um zu einem zügigen Abschluss des Verfahrens beizutragen“.

    Die Initiative findet positiv, dass erstmals konkrete Aussagen zum weiteren Vorgehen getätigt werden. „Die Betroffenen mussten zwar lange warten, aber jetzt hoffen wir, dass die nächsten Schritte wirklich wie versprochen erfolgen“, so heißt es in einer Mitteilung. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Unterschriftenaktion könnten es sich zuschreiben, „dass der dadurch verursachte öffentliche Druck sicher sehr wichtig war“. (mit AZ)

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