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Vom Bauernsohn zum Nobelpreisträger: Johann Deisenhofers inspirierende Reise

Zusamaltheim

Ein Bauernbub aus Zusamaltheim ist heute Nobelpreisträger in den USA

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    Der Bruder eroberte im Dienst der Wissenschaft die weite Welt, Schwester Antonie Wagner blieb zurück im Bauernhof in Zusamaltheim. Das Foto von der Verleihung des Nobelpreises an Johann Deisenhofer ist ihr eine wertvolle Erinnerung.  
    Der Bruder eroberte im Dienst der Wissenschaft die weite Welt, Schwester Antonie Wagner blieb zurück im Bauernhof in Zusamaltheim. Das Foto von der Verleihung des Nobelpreises an Johann Deisenhofer ist ihr eine wertvolle Erinnerung.   Foto: Hertha Stauch

    Antonie Wagner wird den Satz nicht vergessen: „Jetzt gang i doch auf Amerika.“ Dann ist er gegangen, ihr Bruder Johann Deisenhofer. So ganz hat es ihm nicht mehr gepasst im Max-Planck-Institut für Festkörperphysik in München-Martinsried. Er wollte sich weiterentwickeln, und in Amerika, da waren sie schon auf ihn aufmerksam geworden und schickten ihm verlockende Signale. Der Wissenschaftler Johann Deisenhofer, ein Ausnahmetalent aus Zusamaltheim, das im Jahr 1988 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

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