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Arbeitskampf: Verdi droht mit Warnstreiks an Atomkraftwerken

Arbeitskampf

Verdi droht mit Warnstreiks an Atomkraftwerken

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    Auch am Atomkraftwerk Gundremmingen könten Warnstreiks des Wachpersonals drohen.
    Auch am Atomkraftwerk Gundremmingen könten Warnstreiks des Wachpersonals drohen. Foto: Bernhard Weizenegger

    Wegen des Atomausstiegs verliert das Wachpersonal der deutschen Atomkraftwerke in absehbarer Zeit seine Jobs.  Um die Folgen des Atomausstiegs für die bis zu 2000  Mitarbeiter der Sicherheitsdienste an den 17 Standorten abzumildern, verhandelt Verdi deshalb gerade mit den Arbeitgebern. Ziel ist ein ordentlicher Sozialtarifvertrag für den Ausstieg.

    Verdi will Druck auf Kraftwerkbetreiber erhöhen

    Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete, droht die Gewerkschaft jetzt mit Warnstreiks, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. "Wenn die Arbeitgeber  sich weiter stur stellen, sind wir gezwungen, zu ganztägigen  Warnstreiks aufzurufen", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Ute Gottschaar  dem Blatt. Damit ist mit Stillstände in den bestreikten Atomkraftwerken zu rechnen.

    Altersteilzeit für ältere und Arbeitszeitkonten für jüngere Mitarbeiter

    Die Gewerkschaft verlangt zum einen, dass Mitarbeiter vom 55.  Lebensjahr an in Altersteilzeit gehen können. Außerdem sollen  für jüngere Beschäftigte Arbeitszeitkonten eingeführt werden, die  sich an der Restlaufzeit der Atomkraftwerke orientieren. Als  Abfindungen fordert Verdi pro Beschäftigungsjahr 75 Prozent des  Bruttogehalts. Das könnte dem Bericht zufolge auf bis zu 30.000  Euro je Mitarbeiter hinauslaufen. Der Bundesverband der  Sicherheitswirtschaft lehnt die Gewerkschaftsforderungen ab. afp

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