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Arbeitsmarkt: Neue Studie: Immer mehr Deutsche arbeiten in Teilzeit

Arbeitsmarkt: Neue Studie

Immer mehr Deutsche arbeiten in Teilzeit

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    Immer mehr Menschen arbeiten in Deutschland in Teilzeit.
    Immer mehr Menschen arbeiten in Deutschland in Teilzeit. Foto: dpa

    In Deutschland arbeiten immer weniger Menschen Vollzeit: Der Zuwachs von Teilzeitstellen  ist in den vergangenen Jahren einer Studie zufolge in Deutschland stärker ausgefallen als in den meisten anderen europäischen  Ländern. Von 2000 bis 2010 habe die Zahl der Teilzeitstellen hierzulande um drei Millionen auf insgesamt rund zehn Millionen zugenommen, ergab eine Studie des Deutschen Instituts für  Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, aus der die "Saarbrücker  Zeitung" am Mittwoch vorab zitierte.

    EU-Durchschnitt deutlich übertroffen

    Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stieg demnach von 19 auf 26 Prozent aller als  erwerbstätig registrierten Bundesbürger. Deutschland übertreffe damit den EU-Durchschnitt von derzeit 19 Prozent deutlich.

    Jeder Fünfte in Teilzeit

    Laut DIW arbeitet jeder fünfte Betroffene Teilzeit, weil er keine Vollzeitstelle fand, wie die Zeitung berichtete. Jeder vierte  Teilzeitjobber würde demnach gerne mehr Stunden arbeiten als  derzeit. Gründe für Teilzeitarbeit sind laut Studie vor allem die  Betreuung von Kindern, Pflegebedürftigen oder eine Ausbildung.

    Kreis der Betroffenen ändert sich

    Der Kreis der Betroffenen habe sich laut Studie seit 2000  geändert, berichtete die Zeitung weiter. Zwar überwiegen demnach  immer noch die Frauen, von denen 45 Prozent in Teilzeit arbeiten.  Bei den Männern habe sich der Anteil in zehn Jahren von fünf auf  zehn Prozent aller Erwerbstätigen verdoppelt.

    Forscher: "Robuster Strukturwandel"

    Bei den gering Qualifizierte habe sich die Quote auf 33 Prozent erhöht, bei den mittelmäßig Qualifizierten von 21 auf 28 Prozent. Bei den  Hochqualifizierten stieg der Anteil von 14 auf 19 Prozent. Alle  drei Gruppen lägen deutlich über dem EU-Durchschnitt. Die  DIW-Forscher sprächen von einem "robusten Strukturwandel auf dem  Arbeitsmarkt". (dpa, afp)

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