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Billigstrom: Stromanbieter Flexstrom ist pleite

Billigstrom

Stromanbieter Flexstrom ist pleite

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    Schriftzug über dem Eingang des Firmensitzes des Strom-Discounter Flexstrom in Berlin.
    Schriftzug über dem Eingang des Firmensitzes des Strom-Discounter Flexstrom in Berlin. Foto: Paul Zinken (dpa)

    Der Energieanbieter Flexstrom ist  pleite. Ursache für die Insolvenz sei "vor allem die schlechte  Zahlungsmoral zahlreicher Stromkunden" teilte das Unternehmen am  Freitag in Berlin mit. Nach der "schädigenden Berichterstattung  vereinzelter Medien" zahle nur ein Teil der Kunden seine Rechnungen  pünktlich. Im Herbst hatte das "Handelsblatt" von möglichen  Finanzproblem bei Flexstrom berichtet.

    Bei Flexstrom und den Tochtergesellschaften OptimalGrün und  Löwenzahn Energie seien Kunden mit 100 Millionen Euro im Rückstand,  teilte das Unternehmen mit. Auch für die beiden  Tochtergesellschaften sei Insolvenz angemeldet worden. Flexstrom  können diese Rückstände "nicht mehr selbst schultern". Während die  Gelder von Kunden ausblieben, müsse das Unternehmen Kosten für  Stromeinkauf und Netzentgelte begleichen.

    Der harte Winter stelle eine zusätzliche Belastung dar, erklärte  das Unternehmen. Kunden zahlten nur ihre normalen Abschläge.  Gleichzeitig müsse Flexstrom mehr Energie einkaufen. Dafür sei  Flexstrom mit seinen Tochterunternehmen "selbst notgedrungen mit  einem Millionenbetrag in Vorleistung" gegangen. afp

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