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Gaspreise steigern: Tipps für Verbraucher

Gaspreise steigern

Tipps für Verbraucher

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    Seit fünf Jahren kämpfen Kunden des Energieversorgers E.ON Hanse gegen drastische Gaspreiserhöhungen. Nun stehen sie kurz vor einem juristischen Triumph.
    Seit fünf Jahren kämpfen Kunden des Energieversorgers E.ON Hanse gegen drastische Gaspreiserhöhungen. Nun stehen sie kurz vor einem juristischen Triumph.

    Kein Winter ohne Preiserhöhung: Etliche Energieversorger wollen in den kommenden Wochen wieder ihr Gaspreise verteuern. Laut dem Verbraucherportal  Verivox sind 9,7 Millionen Haushalte betroffen. Tariferhöhungen  können für Verbraucher ein Zeitpunkt sein, einen Anbieterwechsel zu  prüfen.

    Wie groß ist die Auswahl an Gasanbietern?

    Insgesamt gibt es laut dem Verbraucherportal Verivox rund 800  Gasanbieter in Deutschland. Weil der Markt traditionell aber sehr  zersplittert ist, gibt es nur wenige bundesweite Anbieter. Wie  viele regionale Alternativen zum örtlichen Versorger der Kunde hat,  hängt von der Wettbewerbssituation in der jeweiligen Gegend ab. Im  Schnitt können Verbraucher aber inzwischen unter rund einem Dutzend  Versorgern wählen.

    Wie finde ich den günstigsten Gasanbieter?

    Gratis-Preisvergleiche finden sich im Internet. Zur Berechnung  des günstigsten Tarifs müssen der Jahresverbrauch in  Kilowattstunden laut Jahresabrechnung und die Postleitzahl  eingegeben werden. Wenn auf der Gasrechnung der Verbrauch nur in  Kubikmetern angegeben ist, kann der Wert mit 9,2 multipliziert  werden, um einen annähernden Wert in Kilowattstunden zu erhalten.

    Wie funktioniert der Wechsel?

    Meist müssen an den neuen Anbieter per Post, Telefon oder  Internet die persönlichen Daten wie Name und Anschrift übermittelt  werden, daneben Angaben zum bisherigen Energieversorger, die  dortige Kundennummer, die Nummer des Gaszählers sowie der  gewünschte Liefertermin. Danach erhält der Kunde eine Bestätigung  über den neuen Vertrag. Der neue Anbieter übernimmt dann in aller  Regel kostenlos die restlichen Formalitäten wie etwa die Kündigung  beim bisherigen Versorger. Teils empfiehlt es sich, als Verbraucher  den Stand den Anbieterwechsels zwischenzeitlich bei seinem alten  Versorger zu überprüfen.

    Wie schnell komme ich aus meinem Vertrag heraus?

    Das hängt ganz vom jeweiligen Tarif ab. Wer keinen speziellen  Vertrag abgeschlossen hat, kann meist zum Ende des Folgemonats  kündigen. Bestehen Verträge, die etwa einen günstigeren Preis bei  einer Mindestlaufzeit garantieren, gelten die jeweiligen  Kündigungsfristen. Nur bei einer Preiserhöhung hat jeder Kunde das  Recht auf eine sofortige Kündigung. Diese muss aber möglichst bald  nach Erhalt des Schreibens zur Preiserhöhung folgen. In der Regel  dauert es ein bis zwei Monate, bis sämtliche Formalitäten für den  Wechsel abgeschlossen sind.

    Kann ich plötzlich ohne Gas dastehen?

    Nein. Der lokale Versorger ist gesetzlich verpflichtet, alle  Haushalte zu versorgen - auch wenn sie nicht mehr Vertragspartner  sind. Selbst wenn der neue Anbieter pleite geht, muss der örtliche  Versorger einspringen. Er darf dann aber auch wieder seinen  Grundpreis für das gelieferte Gas verlangen.

    Sind für den Wechsel technische Änderungen in meinem Haus nötig?

    Nein, denn das Gas kommt nach wie vor vom lokalen Versorger. Die  Fremdanbieter speisen ihre Energie lediglich in die allgemeinen Verteilnetze ein und zahlen dem lokalen Versorger eine Gebühr für  den Transport bis in den Haushalt. afp

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