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Pegasus-Projekt
19.07.2021

Journalisten und Oppositionelle mit Spionage-Software überwacht

180 Journalistinnen und Journalisten sollten mit der Spionage-Software überwacht werden, verrät eine Liste.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Der israelische Überwachungssoftware-Anbieter NSO steht erneut in Kritik: Zahlreiche Smartphones sollen Ziel von geplanten Überwachungsmaßnahmen gewesen sein.

Ein internationales Journalistenkonsortium hat neue Vorwürfe gegen den israelischen Überwachungssoftware-Anbieter NSO veröffentlicht. IT-Experten fanden den Berichten zufolge auf 37 Smartphones von Journalisten, Menschenrechtlern, deren Familienangehörigen und Geschäftsleuten Spuren von Angriffen mit der Pegasus-Software des Unternehmens. Die Nummern seien Teil eines Datensatzes von mehr als 50 000 Telefonnummern, den die Journalisten gemeinsam mit den Organisationen Forbidden Stories und Amnesty International auswerteten. Die Nummern sollen den Berichten zufolge offenbar von NSO-Kunden als potenzielle Ausspähziele ausgewählt worden sein. NSO wies die Vorwürfe am Sonntag vehement zurück.

An dem Journalistenkonsortium sind auch die "Süddeutsche Zeitung", NRD, WDR und die "Zeit" beteiligt. Nach ihrer Darstellung legen die Recherchen des "Pegasus-Projekts" nahe, dass Hunderte Journalisten, Menschenrechtler, Oppositionelle und Politiker ausgewählt wurden, um sie mit der Spionagesoftware zu überwachen. So stünden die Nummern von mehr als 180 Journalistinnen und Journalisten aus verschiedenen Ländern auf der Liste. Nummern deutscher Journalisten seien nicht darunter. Wie die Liste zu Forbidden Stories und Amnesty International kam, die sie dann mit den Medien teilten, blieb in den Berichten offen - die "Süddeutsche Zeitung" verwies hierzu auf den Quellenschutz.

Wegen möglicher Ausspähung: Unternehmen NSO stand schon einmal in der Kritik

NSO war bereits in der Vergangenheit vorgeworfen worden, mit der Software Pegasus totalitären Regierungen bei der Ausspähung von Journalisten und Dissidenten geholfen zu haben. Facebook hatte NSO 2019 in den USA verklagt. Der Vorwurf in der Klage lautet, NSO habe versucht, sich über eine später geschlossene Sicherheitslücke bei WhatsApp Zugriff auf Hunderte Smartphones zu verschaffen. Unter den Zielpersonen seien Journalisten, Anwälte, Dissidenten, Menschenrechtsaktivisten, Diplomaten und Regierungsbeamte gewesen.

NSO war auch vorgeworfen worden, seine Überwachungssoftware habe bei der Ermordung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi eine Rolle gespielt. Laut der "Washington Post" gehörten zwei der Smartphones, auf denen IT-Experten von Amnesty International Spuren von Pegasus-Angriffen gefunden hätten, Frauen, die Khashoggi nahestanden.  

Das israelische Unternehmen sprach am Sonntag mit Blick auf den Forbidden-Stories-Bericht von "falschen Vorwürfen und irreführenden Behauptungen". Deren Quellen hätten sie mit Informationen versorgt, die keine Faktenbasis hätten. "Die Vorwürfe sind so empörend und weit von der Realität entfernt, dass NSO eine Verleumdungsklage erwägt." NSO bekräftigte, seine Technologie stehe "in keiner Weise mit dem abscheulichen Mord an Jamal Khashoggi in Verbindung". Seine Technologie werde "ausschließlich an Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste von geprüften Regierungen verkauft, mit dem alleinigen Ziel, durch Verhinderung von Verbrechen und Terrorakten Menschenleben zu retten". (dpa)

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