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80 statt 70 Cent

12.06.2019

Porto für den Brief wird erhöht - ab wann gilt der neue Preis bei der Post?

80 Cent kostet künftig der Versand eines Standardbriefs der Post.
Bild: dpa

Das Porto für den normalen Brief in Deutschland wird im Sommer 2019 erhöht. Der Standardbrief der Post kostet dann 80 Cent statt bisher 70. Ab wann gilt die Portoerhöhung für Briefe?

Das Briefporto der Deutschen Post wird teurer. Der normale Brief in Deutschland kostet dann bei der Deutschen Post 80 Cent. Bisher reichte eine Briefmarke für 70 Cent. Ab wann gilt die Portoerhöhung für Briefe 2019? Wie viele Blatt Papier dürfen in einen Standardbrief für 70 oder dann 80 Cent? Und darf ich die alten Briefmarken aufbrauchen? Die wichtigsten Fragen zum neuen Porto für Briefe in Deutschland 2019.

Porto-Erhöhung 2019: Was muss ich künftig für den Brief bezahlen?

Der normale Brief wird bei der Deutschen Post künftig 80 Cent kosten. Bisher reichte es, einen Standardbrief mit einer Briefmarke für 70 Cent zu frankieren.

Ab wann gilt das neue Porto für den Brief?

Das neue Briefporto gilt ab 1. Juli 2019 in Deutschland.

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Wie viele Blatt Papier darf ich in einen normalen Standard-Brief tun?

In der Regel geht man von  drei Blatt Din A 4-Papier aus, die in einen normalen Brief für 70, bzw. dann 80 Cent passen. .

Betrifft die Portoerhöhung nur Privatkunden oder auch Firmen?

Die Entgeltanhebung betrifft zunächst nur Briefe von Verbrauchern, also Einzelsendungen. Deren Anteil an der Gesamtmenge liegt nur bei etwa 15 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es grob gesagt 1,2 Milliarden solcher Sendungen von Verbrauchern. Für große Firmenkunden bleibt 2019 alles beim Alten: Wohl erst ab Anfang 2020 wird es für sie teurer. Sie zahlen ohnehin nicht das normale Porto, sondern bekommen Rabatte.

Was kostet eine Postkarte in Zukunft?

Auch das Porto für die Postkarte wird in Deutschland 2019 teurer. Ebenfallls ab 1. Juli sind dann für einen Karte 60 Cent fällig. Bisher sind es nur 45 Cent - ein Aufschlag um 33 Prozent.

Kann ich alte Briefmarken weiter benutzen?

Ja, die alten Briefmarken bleiben auch nach der Porto-Erhöhung gültig. sie müssen dann allerdings durch Zusatzmarken ergänzt werden, so dass die Portosumme letztlich stimmt. Die Deutsche Post bietet solche Marken zu 5, 10, 15 und 20 Cent an.

Ist die Porto-Erhöhung wirklich notwendig?

Die Portoerhöhung hatte in den vergangenen Monaten scharfe Kritik ausgelöst, Paket-Wettbewerber der Deutschen Post DHL wie zum Beispiel DPD und Hermes waren dagegen Sturm gelaufen. Sie monieren, dass die Post durch die staatlich erlaubten, höheren Briefeinnahmen ihre Paketdienste quersubventionieren könne und dadurch der Wettbewerb in diesem Bereich verzerrt werde. Die Deutsche Post führt das Brief- und Paketgeschäft zusammen, sie veröffentlicht die einzelnen Einnahmen und Kosten nicht separat voneinander. Dies liegt auch daran, dass Zusteller vor allem im ländlichen Raum sowohl Briefe als auch Pakete ausliefern.

Was sagt die Deutsche Post zum neuen Porto für Briefe und Postkarten?

Die Post argumentiert, dass die Portoerhöhung angesichts der sinkendenden Briefmengen im Internetzeitalter überfällig sei, zumal ihre Personal- und andere Fixkosten gleich blieben und sie gesetzliche Pflichten zur schnellen bundesweiten Auslieferung hat. Zudem weist sie darauf hin, dass ein Privathaushalt in Deutschland monatlich nur 2,34 Euro für Briefdienstleistungen ausgebe (2017) - die Folgen einer Portoerhöhung für Verbraucher seien also begrenzt.

Überblick: Porto in Deutschland ab 1. Juli 2019

  • Standardbrief: 80 Cent
  • Kompaktbrief (bis 50 Gramm): 95 Cent
  • Postkarte: 60 Cent

(AZ)

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12.06.2019

Die deutsche Post hat in allen Servicebereichen sehr stark nachgelassen. Es ist völlig egal, wegen was man dorthin muss (Brief, Bank, Paket), die Schlange ist immer ewig lang, die Mitarbeiter meist wenig freundlich und der Standardbrief ist dann derart teuer, dass auch der Zweig sicherlich von Konkurenzunternehmen wie z.B. BW Post geschluckt werden wird...und das ist auch gut so!

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10.06.2019

Bei Briefmarken Preiserhöhung von 14,3 % - >> der Staat ist der größte Inflationär-Verursacher. Nur Naive glauben noch an die Inflationsstatistik von 2%.

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