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Studie: Verbraucher kaufen immer weniger Fleisch und Alkohol

Studie

Verbraucher kaufen immer weniger Fleisch und Alkohol

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    Für Alkohol gaben die Deutschen 2011 deutlich weniger aus als  noch 20 Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt   mitteilte.
    Für Alkohol gaben die Deutschen 2011 deutlich weniger aus als  noch 20 Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Foto: dpa

    Wie das Statistische Bundesamt herausfand, gaben die Deutschen vor allem für Freizeit, Unterhaltung und  Kultur deutlich mehr Geld aus als noch vor 20 Jahren. Allein die Ausgaben für Elektrogeräte wie Fernseher und Computer hätten sich in dieser Zeit mehr als  vervierfacht.

    Die "außergewöhnliche Steigerung" der Ausgaben für Elektrogeräte zwischen 1991 und 2011 sei vor allem auf das rasante Tempo  technischer Neuerungen zurückzuführen, teilten die Statistiker (Studie als Download) mit.

    Weniger Geld für Bücher, mehr für Computer

    Gleichzeitig hätten die Verbraucher aber ihre Ausgaben für  Kulturgüter wie Zeitungen, Bücher und Schreibwaren (minus 24,4  Prozent) oder Musikinstrumente (minus 28,8 Prozent) deutlich  verringert.

    Auch bei Nahrungsmitteln gab es den Statistikern zufolge  deutliche Verschiebungen im Verbraucherverhalten. Die Nachfrage  nach Fleisch sei bereinigt um Preiseffekte zwischen 1991 und 2011  um fast ein Fünftel (minus 17,8 Prozent) gesunken. Die Nachfrage  nach Gemüse hingegen sei um 35,1 Prozent gestiegen. Auch für Fisch  stiegen demnach die Ausgaben - und zwar um 15,3 Prozent.

    Ausgaben für Bier sanken, für Wein stiegen sie

    Für Alkohol gaben die Deutschen 2011 deutlich weniger aus als  noch 20 Jahre zuvor, wie die Behörde weiter mitteilte. Die  Nachfrage sei seit 1991 um 17,1 Prozent gesunken. Besonders  deutlich sei der Rückgang bei Spirituosen (minus 38,8 Prozent) und  Bier (minus 13,8 Prozent). Für Wein aber hätten sich die Ausgaben  seit Anfang der Neunzigerjahre um 4,7 Prozent erhöht.

    Die Ausgaben für die eigenen vier Wände seien in den letzten  zwei Jahrzehnten zwar stabil geblieben, teilten die Statistiker mit. Während Verbraucher aber für Haushaltsgeräte (plus 9,0  Prozent) und Werkzeuge (plus 12,8 Prozent) mehr ausgegeben hätten,  seien die Ausgaben für Möbel (minus 8,4 Prozent) und Glaswaren  (minus 36,6 Prozent) gesunken. dpa/afp

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