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Tankstellenbetreiber in der Kritik: E10: ADAC will Super-Verweigerer anzeigen

Tankstellenbetreiber in der Kritik

E10: ADAC will Super-Verweigerer anzeigen

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    "Vorsicht E10" ist an einer Zapfsäule in Berlin angeschrieben. E10 und kein Ende: Der ADAC hat angekündigt, Tankstellenbetreiber anzuzeigen, die kein Super E5 mehr anbieten.
    "Vorsicht E10" ist an einer Zapfsäule in Berlin angeschrieben. E10 und kein Ende: Der ADAC hat angekündigt, Tankstellenbetreiber anzuzeigen, die kein Super E5 mehr anbieten. Foto: dpa

    Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) will künftig gegen Tankstellenbetreiber Anzeige  erstatten, die bei der Einführung von E10 kein normales Super E5 als sogenannte Bestandsschutzsorte anbieten. "Diese Tricksereien zum  Nachteil der Autofahrer müssen ein Ende haben", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer.

    Laut Bundes-Immissionsschutzverordnung ist klipp und klar geregelt,  dass Tankstellen, die E10 anbieten, gleichzeitig auch Super mit E5-Qualität  anbieten müssen.

    Diese Regelung wird jetzt aber mehr und mehr ausgehebelt, indem von  Tankstellen nur mehr das teurere Super Plus, teilweise sogar nur noch  Premiumsorten wie Shell V-Power als Super E5-Ersatz angeboten werden.

    E10: Alles nur eine verdeckte Preiserhöhung?

    "Ohne jede Schuld müssen die Autofahrer, die kein E10 tanken dürfen, bis zu zwanzig Cent pro Liter mehr bezahlen. Das ist schlicht und ergreifend Abzocke", sagte Meyer. "Gerade in der aktuellen Einführungsphase, in der viele Autofahrer noch nicht sicher sind, welchen Sprit ihr Fahrzeug  verträgt, muss der Verbraucher unbedingt die Wahl zwischen E10 und  Super E5 haben - und zwar zu fairen Preisen." Das Hickhack um den neuen Biosprit nimmt kein Ende, auch wenn die Ereignisse in Japan das Thema etwas in den Hintergrund gedrängt haben.

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