Dank Geldautomaten oder dem Online-Banking ist auf der Bank vieles einfacher geworden. Die neue IBAN-Nummer zusammen mit ihrem schwierigen Bruder BIC – dem Bankcode – gehört nicht dazu: IBAN und BIC machen dem normalen Bankkunden in etwa so viel Spaß wie eine Zahnreinigung oder das Anstehen an der Wursttheke vor Weihnachten.
Die neue IBAN-Nummer ist kein Hexenwerk
Sicher, Versicherungen oder Energieversorger haben meist automatisch auf das IBAN-System umgestellt. Mit Daueraufträgen hatte man als Kunde keine Probleme. Und sicher, die neue IBAN-Nummer ist kein Hexenwerk, sondern besteht lediglich aus der alten Kontonummer und der alten Bankleitzahl – ergänzt um den Ländercode „DE“ und eine Prüfziffer.
Wer aber will, wenn er sich ein neues Konto zulegt, freiwillig die neue 22-stellige Nummer auswendig lernen? Und oft genug kommt man nicht umhin, die Kontonummer per Hand (oder Tastatur) in ein Überweisungsformular oder eine Online-Banking-Maske einzutragen. Wer hat da immer den Überblick, ob er jetzt schon drei oder vier Nullen seiner 22-stelligen Nummer eingetippt hat?
Die 22-stellige Nummer mit Leerzeichen strukturieren
Jetzt aber stehen wir nun mal in der IBAN-Schlange. Und weil es noch Wichtigeres gibt im Leben, ein Vorschlag: Wie wäre es, die 22-stellige Nummer mit Leerzeichen zu strukturieren, wie es einige Institute praktizieren und es immer wieder vorgeschlagen wird? Oder man könnte auf Überweisungsträgern auch deutlicher machen, an welcher Stelle der IBAN-Nummer sich die alte Bankleitzahl oder die Kontonummer verbirgt. Das würde vieles erleichtern.