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Unternehmen
16.05.2013

Bosch setzt auf das Elektroauto

Die Firma Bosch in Seifen im Oberallgäu baut den neuen Bremskraftverstärkers I-Booster für Elektrofahrzeuge wie den Elektro-UP von VW. Vorn Anlagenführer Ali Dincsoy, dahinter Werkstattmeister Daniel Schmidt.
2 Bilder
Die Firma Bosch in Seifen im Oberallgäu baut den neuen Bremskraftverstärkers I-Booster für Elektrofahrzeuge wie den Elektro-UP von VW. Vorn Anlagenführer Ali Dincsoy, dahinter Werkstattmeister Daniel Schmidt.
Foto: Ralf Lienert

Am Standort des Automobilzulieferers Bosch in Immenstadt im Allgäu entstehen bereits heute Teile für das Fahrzeug von morgen.

Johannes Lauterbach ist keiner, der lange um den heißen Brei herumredet - und keiner, der versucht, etwas schönzureden, das nun einmal nicht so richtig schön ist. "Weder mit dem Wachstum noch mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein", blickt der kaufmännische Leiter des Allgäuer Bosch-Werkes auf das abgelaufene Jahr zurück. Und angesichts der "weiter schwierigen Situation in Europa" glaubt Lauterbach nicht, dass sich da bei dem Automobilzulieferer rasch etwas ändern wird: "Unsere Erwartungen fürs laufende Jahr liegen nicht höher."

Der europäische Automobil-Markt wächst derzeit nicht

Der Allgäuer Bosch-Standort produziert "in Europa für Europa". Was angesichts lange Zeit boomender Absatzzahlen ein Vorteil war, erweist sich nun als Handicap: Der europäische Markt ist in Sachen Automobile - im Gegensatz zu Übersee und Asien etwa - derzeit der einzige, der nicht wächst.

Bosch will sich wetterfest machen

Wenn man nun aber an den Rahmenbedingungen nichts ändern kann, ist für Lauterbach und seine Manager-Mannschaft klar, dass man dann eben da ansetzen muss, wo man etwas bewegen kann: bei sich selbst. "Wir müssen uns wetterfest machen", gibt Lauterbach die Linie vor. Den Ansatzpunkt dazu sieht er in der Belegschaft: "Qualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zu allem." Ob nun Programme zur Gesundheitsprävention, Weiterqualifizierungen älterer Mitarbeiter, gezielte Förderung junger Mitarbeiter: "All das ist kein Selbstzweck. Unsere Produkte sind kopierbar - das, was in unseren Köpfen ist, nicht", sagt Lauterbach.

Das Unternehmen plant weitere Investitionen

Bei Bosch im Allgäu wird aber nicht nur in Bildung investiert, sondern auch in Maschinen, Anlagen und Einrichtungen - Tendenz: steigend. War dies 2010 noch eine Gesamtsumme von 17,3 Millionen Euro, sind für dieses Jahr 43,3 Millionen Euro geplant.

Kosten reduzieren, Innovationen vorantreiben

Auf der Produktseite geht es für Lauterbach um die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zum einen durch konsequente Kostenarbeit, zum anderen durch technische Innovationen. Bei der ABS/ESP-Technologie sind mittlerweile Geräte der neunten Generation marktreif. Daneben will man auf dem Feld der Elektroautos ganz vorn mitmischen.

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Bosch hält den Markt für Elektroautos für einen Zukunftsmarkt

Das neueste Bosch-Flaggschiff hier: der "iBooster", ein elektromechanischer Bremskraftverstärker für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, wie Roland Ahl erläutert. Der Leiter des Fertigungsbereichs ABS/ESP ist überzeugt: "Der Markt für Elektroautos ist einer der Zukunftsmärkte. Als Technologieführer können wir es uns nicht erlauben, da nicht von Anfang an dabei zu sein."

Der Kernmarkt ist jedoch weiter problematisch

Das sieht Werkleiter Lauterbach nicht anders, denn: "Der Kernmarkt ist problematisch - und wird es bleiben." Der zunehmende Kostendruck mache einem in dieser ohnehin angespannten Situation das Leben nicht leichter. Aber genau darum setze man bei Bosch auf das wichtigste Kapital, das der Mitarbeiter nämlich. Johannes Lauterbach ist aber nicht nur einer, der am liebsten Klartext spricht. Er ist auch einer, der Selbstzweifel zulässt: "Unser Konzept muss sich erst beweisen. Wir haben die Katze noch lange nicht im Sack."

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