Piëch bald doppelt im VW-Aufsichtsrat? Der Autobauer Volkswagen hat am Montag offiziell Ferdinand Piëchs Ehefrau Ursula Piëch als Kandidatin für den Aufsichtsrat des Unternehmens nominiert. In der Einladung zur Hauptversammlung des Dax-Konzerns am 19. April steht die Ehefrau von Firmenpatriarch und Aufsichtsratschef Piëch auf der Liste der Bewerber, die sich von den Aktionären in das Kontrollgremium wählen lassen wollen.
VW-Aufsichtsrat: Piëch hat sich selbst auch aufstellen lassen
Ferdinand Piëch selbst hat sich ebenfalls aufstellen lassen. Er will für eine weitere Amtszeit den Aufsichtsratsvorsitz stellen.
Die Wahl Ursula Piëch in den Aufsichtsrat gilt aufgrund der Mehrheitsverhältnisse unter den Volkswagen-Aktionären als sicher: Die Porsche SE hält mehr als die Hälfte an dem Unternehmen. Porsche wiederum kontrollieren die Familien Porsche und Piëch.
Ferdinand Piëch: Das Familienimperium wird gesichert
Der 74-jährige Ferdinand Piëch ist seit 28 Jahren mit der 20 Jahre jüngeren Kindergärtnerin Ursula verheiratet. Mit ihrer Wahl in das Volkswagen-Gremium unternimmt er einen weiteren Schritt, um das Familienimperium zu sichern.
Ursula Piëch in zwei österreichischen Stiftungen
Bereits vor einigen Jahren hatte Piëch dazu laut Medienberichten das Firmenvermögen in zwei österreichischen Stiftungen anlegen lassen, in denen seiner Frau schon jetzt eine herausragende Rolle zukommt. (afp, AZ)