Eine kleine Baufirma in Freilassing ist die Keimzelle der Unternehmensgruppe Max Aicher. Der heute 75-jährige Aicher übernahm sie 1964 von seinem Vater und baute ein milliardenschweres Firmenimperium auf, das auf vier Standbeinen steht:
Der "bayerische Stahlbaron Aicher" machte bereits in seiner Rolle als "Sanierer" der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg von sich reden. Das traditionsreiche Stahlwerk meldete nach wenigen Jahren unter Aichers Regie 1998 Konkurs an.
In der Halbjahresbilanz 2009 erklärte Aicher, seine Gruppe erwarte krisenbedingt einen Produktions- und Versandrückgang von 30 bis 40 Prozent. Sein jüngstes Engagement ist ein Biomasseheizkraftwerk in Brandenburg.
Aicher gilt als willensstarker Patriarch, der keinerlei Einmischungen von außen duldet. Sein Konzern umfasst mehr als 40 Firmen, deren Fäden immer noch bei ihm zusammenlaufen. (huda)