Vorsichtig schiebt Ryan Droysen den schwarzen, runden Fahr-Brems-Schalter nach vorn. Die Lok beschleunigt. 30 Kilometer pro Stunde, 40 Kilometer pro Stunde. Konzentriert folgt sie mit ihrem Blick den Gleisen, über die sie saust. Bei der Einfahrt in den Bahnhof "verbremst sie sich etwas“, sagt ihr Ausbilder Leon Prochaska, der ihre Fahrt beobachtet. Der Zug fährt ein wenig weiter als beabsichtigt. Doch das hat noch keine Konsequenzen: Die 20-Jährige aus der Nähe von Erding sitzt nicht in einer echten Lok: Das blaue Armaturenbrett ist Teil eines Zugsimulators.
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