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Nordex, Gamesa & Co.
26.05.2022

Weshalb die Windkraft-Branche in der Krise steckt

In der Rotorblattfertigung beim Windkraftanlagenbauer Nordex entstehen Rotorblätter mit einer Länge von 58 Metern. Dem Wer droht die Schließung.
Foto: Bernd Wüstneck, dpa

Plus Der Bund baut erneuerbare Energien aus, die Windkraft aber schwächelt. Ein Nordex-Werk schließt, Siemens Gamesa kommt nicht auf die Beine. Woran das liegt.

Besonders drastisch ist die Situation derzeit bei Nordex in Rostock. Das Windenergie-Unternehmen stellt dort Flügel für Windkraft-Anlagen her. Ein boomendes Geschäft, möchte man meinen, schließlich will die Bundesregierung massiv die erneuerbaren Energien ausbauen. Doch weit gefehlt: Nordex plant, die Rotorblattproduktion an dem Standort Ende Juni einzustellen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.05.2022

Helmut Eimiller antwortet Gregor B. zu „Schutzzöllen als Kompensation für CO2-Abgaben“
Die USA prüfen aktuell als Maßnahme gegen die hohe Inflationsrate die Reduzierung der Zölle. (https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-pruefen-Abschaffung-der-China-Strafzoelle-article23350426.html)
Da sich die mit Schutzzöllen belegten Länder vermutlich wie China verhalten werden und ihrerseits Produkte aus den Schutzzoll-Ländern mit höheren Zöllen versehen werden, sehe ich schwarz für die EU und insbesondere für das vom Außenhandel so abhängige Deutschland. Nein, mit Schutzzöllen (Protektionismus!) die Gesetze des Marktes zu umgehen, ist keine gute Idee. Herr Thomas T. hat mit seinem Leserkommentar vermutlich recht, es droht dann die Deindustrialisierung.
(Selbst wenn die von Ihnen genannte Subventionshöhe sich nicht durch die heutigen Weltmarktpreise reduziert und es sich wirklich um echte Subventionen handelt – unter „echt“ meine ich z. B. dass der Diesel bei uns nicht subventioniert wird, wenn er in Deutschland weit höher besteuert wird als in Nachbarländern, so z. B. https://www.focus.de/auto/news/polen-senkt-spritsteuer-verband-rechnet-mit-tanktourismus_id_38475576.html –, sollte uns Deutschen das im Sinne einer sukzessiven Umstellung der Arbeitsplätze schon wert sein.
Zum Vergleich die deutsche Steinkohle mit 200 bis 300 Milliarden Subventionen: „Im Nachhinein würde man sagen: Wenn man vielleicht Mitte der 60er-Jahre den großen Schlussstrich gezogen hätte, hätte gesagt: Kohlenbergbau, das wird nie mehr was, wäre das ein Ende mit großem Schrecken gewesen. Aber vielleicht stünde NRW heute besser da.“ – https://www.deutschlandfunkkultur.de/teure-steinkohle-der-kampf-um-subventionen-100.html)

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26.05.2022

Alles nur weil Söder keine Windturbinen in Bayern aufgestellt hat ;-)

Bayern, Bayern über alles, ohne Dich kommen sogar Weltkonzerne in Schwierigkeiten.

>> Auch der dänische Windanlagen-Bauer Vestas rechnet dieses Jahr mit schlechteren Geschäften und hat im Mai seine Prognose senken müssen, die Aktie brach daraufhin ein. <<

JA Söder und die CSU sind schuld - sind die auf der Straße klebenden Aktivisten nun zufrieden?

Oder stellt man langsam fest, dass das Größenwachstum von Windkraftanlagen mit exponentiellem Gewichtswachstum einhergeht und sich daher kaum noch einfache Effizienzgewinne zeigen? Jetzt müssen die Kosten runter!

>> Die Fertigung der Rotorblätter soll nun nach Indien und Brasilien verlagert werden. Dort ist sie kostengünstiger. <<

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27.05.2022

https://wiki.edu.vn/wiki8/2020/12/10/quadratwurfelgesetz-wikipedia/

>> Dieses Prinzip besagt, dass mit zunehmender Größe einer Form ihr Volumen schneller wächst als ihre Oberfläche. <<

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26.05.2022

Danke, Peter Altmaier. 40.000 Jobs in der Windenergie und 15.000 Jobs in der Solartechnik kaputtgemacht, 15.000 Jobs in der Kohle für Deinen CDU-Ministerpräsident im Wahlkampf gesichert. Gratuliere!

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26.05.2022

Das Altmair Nichts getan hat, machte ihn ja in der Regierung Merkel typischen Minister. Er war dort geradezu einer der fleißigsten.

Aber Nichts von dem was Politik heute unternimmt ändert etwas an dieser Feststellung: „ Die Windindustrie bewegt sich in einem wettbewerbsintensiven, globalen Markt, der vor allem kostengetrieben ist. Vor diesem Hintergrund müssen wir unsere globalen Produktions- und Beschaffungsprozesse optimieren, um profitabel zu produzieren“
Noch mehr deutsches Steuergeld in dieser Art und Weiße ausgegossen, stärkt nur die Produktion in China, Indien oder Brasilien. Wir werden deindustriealisiert weil wir die von der Politik vorgegebenen extrem teuren Rahmenbedingungen für andere Lieferanten nicht, z.B. durch Zoll, ausgleichen. So verlieren Produkte Made in germany zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit. Und dagegen unternimmt auch die neue Regierung nichts.

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27.05.2022

Selbstverständlich müssen Zölle her, die insbesondere die unterschiedlichen CO2-Abgaben für Deutschland als Importmarkt kompensieren. Altmaier hat nicht "nichts" getan, sondern "alles getan, was die Lobbyisten ihm in die Feder diktiert haben". Und die Kohle wäre seit Jahrzehnten vom Markt, wenn Deutschland (und hier natürlich auch die SPD-Regierungen im 20.Jh.) und Peter Altmaier mit dem "Kohleausstiegsgesetz" [sic!] die 15.000 Jobs in Sachsen mit je ca. 1 Mio = 15 Milliarden bis 2038 "echt subventioniert" hätte.

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