Vor der nächsten Tür warnt Rainer Schick noch einmal vor: Er ist Produktionsleiter der Varta AG im Werk in Nördlingen, eben öffnet er die Tür zum Trockenraum. Wer empfindliche Schleimhäute hat, merkt den Effekt hier schon nach wenigen Minuten in der Nase: Die Luftfeuchtigkeit ist besonders niedrig, „da schon kleinste Tröpfchen die Produktion behindern könnten“, erklärt Schick. Präziseste Technik braucht es hier im Werk Nördlingen, Varta stellt jährlich rund drei Milliarden Batteriezellen her, eine Zukunftsbranche, modern, mit hohem Wachstumspotenzial. Umso schockierender trafen viele hier im Ries und auf der angrenzenden Ostalb die Meldungen aus dem Unternehmen, die 2022 die Runde machten.
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