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Habeck braucht eine Antwort auf die explodierenden Energiepreise

Kommentar Von Michael Kerler
18.01.2022

Gas, Strom und Sprit sind massiv teurer geworden. In den steigenden Energiepreisen steckt sozialer Sprengstoff. Doch die Ampelregierung hat keine Antwort gefunden.

Dies kann ein teurer Winter werden. Zahlreiche Gasversorger haben die Preise massiv erhöht, auch Stromtarife sind stark gestiegen. An den Tankstellen war Sprit zu Beginn der Corona-Krise zwar günstig, das aber ist längst vorbei. Der Dieselpreis hat ein Allzeithoch erreicht. Die Energiepreise sind zum Inflationstreiber Nummer eins geworden, auf die Haushalte kommen Zusatzausgaben von mehreren hundert Euro im Jahr zu. Es droht eine soziale Schieflage. Die neue Ampelregierung im Bund darf sich davor nicht wegducken.

Steigende Abgaben auf das Klimagas CO2

Dabei wird Energie in den nächsten Jahren nicht massiv billiger werden, wenn der Klimaschutz ein Erfolg werden soll. Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat eine Jahrhundertaufgabe vor sich, wenn er die Wirtschaft klimaneutral umbauen will. Dass er dem Projekt mit Respekt begegnet, war Habeck anzumerken, als er vergangene Woche die Klima-Pläne präsentierte. Habeck muss das Land weg von fossilen Brennstoffen bringen, hin zu erneuerbaren Energien. Das wird nur funktionieren, wenn der Preis für das Klima-Gas CO2 steigt. Die aktuelle Preisexplosion mag ihren Hauptgrund in den Verwerfungen rund um die Corona-Krise und dem russischen Militäraufmarsch an der Grenze zur Ukraine haben. Aber auch die bereits eingeführte CO2-Abgabe macht Heizöl, Erdgas, Strom und Sprit teurer. Sie wird in den kommenden Jahren nochmals deutlich steigen.

Zudem werden zahlreiche Techniken ihren Preis haben, die für die Energiewende nötig sind – seien es Wasserstoff, Batteriespeicher oder neue Gaskraftwerke. Fachleute warnen bereits vor einer "grünen" Inflation.

Erstaunlicherweise hat die neue Ampelregierung wenig gegen die Energiepreisexplosion anzubieten. Dass fossile Energieträger für den Klimaschutz teurer werden müssen, folgt einer Logik. Im Gegenzug stand jedoch das Versprechen im Raum, dass grüner Strom für die umweltfreundlichen E-Autos und Wärmepumpen günstiger werden soll. Davon ist wenig in Sicht.

Geringere EEG-Umlage kommt nicht bei den Verbrauchern an

Bereits die alte Bundesregierung hatte die Ökostrom-Umlage auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, dieses Jahr ist sie auf "nur" 3,7 Cent gefallen, Habeck will sie am Ende ganz abschaffen. Theoretisch soll das einen Haushalt um 300 Euro im Jahr entlasten. Doch zu spüren ist von diesen Entlastungen wenig bis nichts. Im Gegenteil. Der Strompreis für die Haushalte hat eine Rekordhöhe erreicht. Ganz in den Schubladen verschwunden sind Pläne, im Gegenzug für höhere CO2-Preise ein "Energiegeld" an die Bürger zurückzuzahlen.

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Europäische Länder haben beherzter auf die Energiepreisexplosion reagiert. Frankreich hat die Gaspreise gedeckelt und ärmeren Haushalten im Dezember einen Energie-Scheck über 100 Euro zukommen lassen. Präsident Emmanuel Macron ist seit seiner missglückten Einführung einer Ökosteuer auf Sprit und dem Aufflammen der Gelbwesten-Bewegung sicher ein gebranntes Kind. Polen hat die Mehrwertsteuer auf Energie gesenkt, auch Länder wie Spanien haben reagiert.

Heizkostenzuschuss und runter mit der Stromsteuer!

Hierzulande können Caritas oder Diakonie eindrucksvoll berichten, wie nach den stark gestiegenen Wohnkosten jetzt auch noch die steigenden Heiz- und Stromkosten zahlreiche Haushalte in Deutschland finanziell in die Enge treiben. Überschuldung droht, die Warnung vor "Energiearmut" macht die Runde. Die Ampelregierung muss die Realität anerkennen, dass hunderttausende Altbauten so schnell nicht energiesparend saniert sein werden und sich längst nicht alle Bürger ein E-Auto leisten können, selbst wenn es Fördergeld gibt. Steigende Energiepreise aber müssen synchron gehen mit der Modernisierung des Landes.

In den Austausch alter Heizungen in Miethäusern muss deshalb mehr Tempo kommen. Ein von SPD-Bauministerin Klara Geywitz ins Spiel gebrachter Heizkostenzuschuss von 135 Euro für Wohngeldbezieher wäre bis dahin ein richtiger Schritt. Der Betrag ist aber eher zu niedrig angesetzt.

Wenn Öl und Gas teurer werden, muss zudem Strom günstiger werden. Dies käme auch der Mittelschicht zugute und würde Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technik setzen. Eine Senkung der Stromsteuer könnte den Weg bereiten.

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Die Diskussion ist geschlossen.

19.01.2022

Daß sowas von sowas kommt ....!

Ja wer hätte das gedacht ?!

Die weltfremden und in einem anderen Universum lebenden Grünen , ihre Anhängeschaft und unsere ganzen Klimawandler bestimmt nicht !

Wenn man schon von Öl und Gas weg will und insbesondere von der Kohle-Verstromung - und zudem Wasserstoff erzrugen will und Alles auf Elektro umstellen will -

na was bleibt dann ?

Genau : Bestimmt nicht die Atomkraft abschalten !


Noch dazu , weil Deutschland ja nicht

hinter'm Mond liegt , sondern auf der Erde , auf der alle Länder Energie brauchen ( in stark ansteigendem Ausmaß , außerdem !) .

Dieser "Philosoph" und angebliche "Schriftsteller" ist mit Sicherheit nicht der richtige Mann für diesen Job !

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18.01.2022

Ohhh ich höre hier Entlastung für die wohngeldbezieher und sonstige (edit/mod/Ausdrucksweise)

(edit/mod/NUB 7.2) dass sind wir die Mittelschicht, doch genau uns schöpft mN zur Armut.

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18.01.2022

Über 50% der Energiepreise haben nichts mit Beschaffung und Vertrieb zu tun. Diese "über 50%" sind hausgemacht und liegen in der Hand der deutschen Politik. Da ist anzusetzen.

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18.01.2022

Neben den steigenden Energiepreisen und den damit verbundenen Problemen für zahlreiche Haushalte führe man sich mal die zusätzlichen (beschämenden) Zahlen über den Vermögenszustand in "unserem" Land, einem der reichsten Länder Europas bzw. der Welt vor Augen:

Beim Medianwert des Verdienstes liegt Deutschland mit 39000 Euro/Jahr auf Platz 9 (Belgien: Platz 3 mit 78000 Euro/Jahr, Irland: Platz 5 mit 58000 Euro/Jahr, Italien: Platz 7 mit 50200 Euro / Jahr)!

Und beim Vermögen der zwischen 16 und 34-jährigen sieht es in Deutschland noch schlimmer aus:
Vorletzter Platz für unseren Ach so sozialen Staat:
Platz 17, mit (lächerlichen) 9600 Euro u.a. nach Italien (Platz 11 mit 18000 Euro), Irland (Platz 7 mit 23000 Euro), Polen (Platz 5 mit 35000 Euro) und Belgien (Platz 3 mit 60000 Euro)!!
Quelle: Europamagazin ARD vom 16.01.2022

Wer da also wenig oder nichts hat, dem wird in diesem Staat - über den Preis der Energiewende - auch noch genommen....

Einfach das letzte.....

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18.01.2022

Oh, Mann. Diese Kommentare und dieses profunde Halbwissen beim Artikelschreiber. Das beste Mittel gegen schwankende Energiepreise sind eben auf Dauer die Umstellung auf Eigenversorgung (Solar, Wind Geothermie) usw. Und dafür, dass die Ebergiepreise weltweit steigen, kann der arme Habeck natürlich auch was.. Und dass sich ein Kommentator hier schwere Dieselloks zurückwünscht, die günstiger betrieben werden können, entbehrt nicht eines gewissen Hohns. Glauben Sie nicht, dass Rußpartikel, Säureregen und Lärm keine Kosten hinterlassen in Umwelt und Gesundheit? Von einer Absenkung der Eigenheimpreise in der Ungebung stinkender Dieselloks gar nicht zu reden, wenn das deutsche Schienennetz wieder auf Dieselöl umgestellt werden würde.

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18.01.2022

Umstellung auf Eigenversorgung... *Sorry* ich lange mir gerade an den Kopf! Egal ob ich ein neu erworbenes Haus habe, eine ETW oder zur Miete wohne: wie stellen Sie sich vor, dass dies bezahlt werden soll?
Neues Haus (das durch neue Gesetze eh schon um die 20% teurer wird, zusätzlich zu den aktuellen Baustoffpreisen), ETW: da bekomme ich eh nichts durch, wenn ich die Anschaffungskosten stemmen kann und zur Miete?!?

Lieber her Ludwig: ich beglückwünsche Sie, das Sie sich das leisten können! Ich bezahle aktuell rd. 20% mehr Strom, Heizkosten ebenso und dann kosten mich die täglichen Fahrten in die Arbeit im Monat auch noch statt 60€ die Woche knapp 110€. Uns fehlen momentan zu 2020 gut 1200€ im Jahr. Und dann schaffe ich mir jetzt für 20.000-30.000 € eine PV-Anlage an?!

mich kotzen die Grünen und FFF schon ewig an: Deutschland ist für Familien und Normalverdiener schon seit Jahren nicht mehr bezahlbar. Und es wird sicherlich nicht besser!

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19.01.2022

>> Und dass sich ein Kommentator hier schwere Dieselloks zurückwünscht, die günstiger betrieben werden können, entbehrt nicht eines gewissen Hohns. Glauben Sie nicht, dass Rußpartikel, Säureregen und Lärm keine Kosten hinterlassen in Umwelt und Gesundheit? <<

Bei unseren deutsch-grünen-Eigenversorgungs Aktivisten mag die Aussage des Chefs der SBB International ja Unruhe erzeugen, aber bitte verdrehen Sie nicht derart böswillig meinen unten stehenden Beitrag!

Schafft wie versprochen preiswerten grünen Wind- und PV-Strom heran (wie auch immer ihr das macht) oder ihr braucht eure Wahlkampfstände in 4 Jahren nicht mehr aufzubauen!

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18.01.2022

Das der Habeck von nichts nicht viel Ahnung hat, sollte schon jeder mitbekommen haben und was hilft es dem Klima, wenn die Energierpreise hoch sind, dadurch wir nicht wesentlich weniger Energie verbraucht, Heizen muß man, Strom braucht es im Haushalt und viele Autofahrten sind notwendig. Der Ärmere wird ein paar Autofahrten weniger machen, ob das CO 2 in Deutschland beeinflußt darf bezweifelt werden.

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18.01.2022

Habecks Energiepolitik wird scheitern. Bald werden wir den Atomstrom aus Frankreich importieren. Auch Baerbock wird scheitern, da
sie von Putin nicht ernst genommen wird. Lindner wird scheitern, er ist ein finanzpolitisches Leichtgewicht und völlig untauglich.

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18.01.2022

Herr Habeck wird zu keinem Problem eine Antwort haben. Grüne Ideologie hat eben nichts mit der Realität zu tun.

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17.01.2022

>> Im Gegenzug stand jedoch das Versprechen im Raum, dass grüner Strom für die umweltfreundlichen E-Autos und Wärmepumpen günstiger werden soll. Davon ist wenig in Sicht. <<

Es läuft aktuell eher in die Gegenrichtung...

Beispiel Bahnstrom:

https://www.ad-hoc-news.de/unterhaltung/boulevard/wegen-stark-gestiegener-preise-fuer-bahnstrom-fuerchten/62322586

>>
Sven Flore, Chef der SBB Cargo International
...
Der Preis für Bahnstrom in Deutschland sei heute zweieinhalb- bis dreimal so hoch wie noch vor zwölf Monaten.
...
Der Dieselpreis sei deutlich weniger stark gestiegen, deshalb nehme nicht nur die Attraktivität von Lkw als Transportmittel gegenüber dem Güterzug zu. "Interessant ist, dass - nüchtern betrachtet - der Einsatz von schweren Dieselloks bei Neuverkehren kostenmäßig deutlich günstiger wäre als der Einsatz von E-Loks", sagte Flore.
<<

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