Ein Fall aus Nordrhein-Westfalen, der Anfang Mai ans Licht kam, erschütterte Tierschützer in ganz Deutschland: Drei Brütereien von Legehühnern aus NRW ließen ihre männlichen Küken ins Ausland transportieren. Eine davon gab sogar an, dass die Küken fernab der deutschen Grenze anschließend getötet wurden. Das bestätigt auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) der dpa. Die Geflügelzüchter umgehen damit ein seit Januar 2022 geltendes Gesetz: das Tötungsverbot männlicher Küken.
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