Man muss erst einmal aus dem Ort herausfahren, vorbei an Maisfeldern, Wiesen, Äckern. Der Weg zweigt von der Landstraße ab, führt einen Hügel hoch, dort verbirgt sich hinter einer Hecke die Freiflächen-Photovoltaikanlage Derndorf. Reihenweise stehen Photovoltaikmodule im Gras und erzeugen genug Strom, um mehr als 100 Haushalte mit Elektrizität zu versorgen. Die Fläche ist für die Landwirtschaft nicht verloren. Der Solarpark steht auf dem Grund einer früheren Deponie, der Schutt und Müll lagert noch im Untergrund. Und noch eine Besonderheit hat die Anlage: Betrieben wird sie von einer Genossenschaft, der Dorfenergie eG in Eppishausen im Kreis Unterallgäu, erklärt Hermann Kerler, der lange Jahre Leiter der Raiffeisenbank Pfaffenhausen war und heute Aufsichtsratsvorsitzender der Dorfenergie eG ist. „Regelmäßig schütten wir seit 2009 jedes Jahr 5 Prozent an Dividende aus“, sagt er inmitten der Module.
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