Räucherlachs ist gleich Räucherlachs? Von wegen. Die Stiftung Warentest hat 20 Produkte untersucht, um herauszufinden, welches das beste ist. Dabei kamen 16 Zuchtlachs- und vier Wildlachs-Angebote auf den Tisch. Das beste Gesamturteil bekam der norwegische Zuchtlachs von Lidl/Odin Seafoods mit der einzigen Note "sehr gut".
Insgesamt hat die Stiftung Warentest bei ihrer Räucherlachs-Untersuchung zehn Mal die Note "gut" vergeben. Bei zwei Produkten hieß das Gesamturteil aber leider auch "mangelhaft". Elf Produkte konnten bei der sensorischen Prüfung mindestens mit "gut" abschließen. Dabei sind Geschmack, Geruch und Aussehen untersucht worden. Drei Angebote konnten hier die Note "sehr gut" erreichen.
Räucherlachs: Nicht nur teuer ist gleich "sehr gut"
Doch abgesehen von der Qualität des Räucherlachs, gab es auch große Schwankungen bei dem Preis. Die drei Produkte, die beim sensorischen Test am besten abschlossen, unterschieden sich in dieser Hinsicht stark. Die Zuchtlachsprodukte waren mit 1,65 und 2,27 Euro pro 100 Gramm um einiges billiger als der Wildlachs, der pro 100 Gramm 16,80 Euro kostet.
Generell empfiehlt die Stiftung Warentest, Räucherlachs möglichst schnell zu verbrauchen, da er für Keime anfällig und an sich recht empfindlich sei. Mikrobiologisch sei das Produkt ungeöffnet und kühl gelagert bis zum angegebenen Verbrauchsdatum in Ordnung. Am besten wäre es dennoch, den Lachs schon einige Tage vor Ablauf der Frist zu essen. Angebrochene Packungen sollten nicht länger als einen Tag im Kühlschrank bleiben. AFP/sh