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Fit im Alter
07.01.2016

Leistungssport im hohen Alter? Für diese 90-Jährigen kein Problem!

Schwimmerin Ingeborg Fritze hat viele Pokalen- und Medaillen bei Wettkämpfen gewonnen. Angefangen mit dem Leistungssport hat sie erst mit 70 Jahren.
Foto: Horst Ossinger (dpa)

Sport im Alter hält Senioren fit und gesund. Dass sogar Leistungssport noch funktionieren kann, beweisen Ingeborg Fritze und Gerhard Windolf - beide sind über 90 Jahre alt.

Gesund und fit sein - das funktioniert auch noch im hohen Alter. Doch das reicht manchen Senioren nicht aus: Längst haben auch Ältere den Leistungssport für sich entdeckt. Rund 8000 Athleten haben 2015 an der Senioren-Leichtathletik-WM in Lyon teilgenommen. Auch Christine Sowinski vom Kuratorium Deutscher Altenhilfe betont: Rentner müssen nicht still im Sessel sitzen: "Sportarten, die man in jungen Jahren betrieben hat, graben sich tief ins muskuläre Gedächtnis ein und lassen sich auch im Alter wieder abrufen."

Sport im Alter: Wenn Senioren Leistungssport treiben

Dieter Leyk, Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln, bestätigt, dass auch im fortgeschrittenen Alter noch Höchstleistungen möglich sind. Mit gezieltem Training könnten Senioren das Leistungsniveau eines untrainierten 20- bis 30-Jährigen erreichen. Es sei vor allem die Schuld einer inaktiven Lebensweise, dass viele Menschen im mittleren und höheren Lebensalter mit Leistungseinbußen zu rechnen hätten. Mit dem richtigen Training könnten Altersunterschiede aber nahezu unsichtbar werden.

Fit und gesund im Alter: Sport ist wichtig

Zwei gute Beispiele für Leistungssport im Alter sind Ingeborg Fritze und Gerhard Windolf. Fritze ist 94 Jahre alt, sie hat zahlreiche Auszeichnungen im Schwimmen gewonnen und Weltrekorde aufgestellt. Angefangen mit dem Wettkampf-Schwimmen hat sie erst mit 70 Jahren. Eigentlich wollte sie mit 95 aufhören - doch daran will sie gar nicht denken. Gerhard Windolf ist 91 Jahre alt, er geht zweimal in der Woche ins Fitnessstudio, dreimal auf den Sportplatz. Vor 20 Jahren wurde er Weltmeister im Zehnkampf. Er liebt den Nervenkitzel und denkt wie Fritze nicht daran, mit dem Leistungssport aufzuhören. dpa/sh

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