Wer häufig Sport treibt, der kennt das Phänomen: Nach dem Training gibt es Wadenkrämpfe, die häufig auch in der Nacht auftreten. Sie sind eigentlich kein großes gesundheitliches Problem, reißen einen aber aus dem Schlaf und sind sehr schmerzhaft.
Magnesium gegen Wadenkrämpfe
Was kann man dagegen tun? "Grundsätzlich auf eine gute Versorgung mit Magnesiums achten", empfiehlt Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Zentrum für Arzneimittelforschung, Entwicklung und Sicherheit der Goethe-Universität in Frankfurt am Main im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Was die Versorgung mit Magnesium angeht, liege man in Deutschland eher an der unteren Grenze.
350 Milligramm pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. In Vollkorngetreide, Samen und Nüssen, aber auch in Geflügel und Fisch findet sich sehr viel Magnesium. Auch magnesiumreiche Mineralwässer können Wadenkrämpfe verhindern. Auch regelmäßige Bewegung beugt Wadenkrämpfen vor. Denn Bewegung dehnt und kräftigt die Muskulatur.
Wie man einen Wadenkrampf löst
Und was kann man machen, wenn der Wadenkrampf da ist? Der Krampf lässt sich am besten lösen, wenn man das Bein streckt und den Fuß in Richtung Schienbein zieht. Häufig hilft es auch, wenn man mit gestrecktem Bein auftritt. AZ