Ein besonders heller und großer Mond hat am Sonntag Himmelsgucker auf der ganzen Welt begeistert. In der Region versperrte am Sonntagabend vielerorts eine Wolkendecke den Blick auf den Erdtrabanten. Der Mond erschien um etwa 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als gewöhnlich, teilten Astronomen mit. Der Grund für den hell scheinenden Mond war, dass er in seinem Jahreslauf um die Erde seinen erdnächsten Punkt erreicht hatte, das sogenannte Perigäum. Der Trabant war nur 363.104 Kilometer von der Erde entfernt und erschien demnach größer als sonst. Der letzte "Supermond" hatte am 19. März 2011 gestrahlt.
Supermond: Größe ist optische Täuschung
Eigentlich umschwirrt der Mond die Erde in einer Kreisbahn. "Aber wenn man genau hinschaut, dann ist die Bahn ein bisschen eiförmig", erklärt Experte Ulrich Christensen. Das bedeutet: Der Mond steht der Erde mal näher, mal ist er weiter weg. Des Weiteren erscheint der Mond beim Aufgehen außergewöhnlich groß. "Das ist aber nur eine optische Täuschung", sagt der Experte. "Denn nah am Horizont erscheinen Objekte uns größer, als wenn sie hoch am Himmel stehen." dpa/AZ