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Sex-Studie

21.02.2016

Sexstudie: Sachsen lieben es langsam, Münchner verspielt

Wie es um das Sexleben der Deutschen steht hat eine aktuelle Studie herausgefunden.
Bild: Bodo Marks (dpa), Symbolbild

Das Sexleben der Deutschen stand im Mittelpunkt einer neuen Studie. Ein Ergebnis: Die Sachsen lassen sich gerne Zeit. Und die Münchner lieben es verspielt.

Eine Sex-Studie im Auftrag des Kondomherstellers Durex hat ergeben: Jeder zweite Deutschen ist nicht zufrieden mit seinem Sexleben. Mehr als jeder Zehnte davon ist sogar überhaupt nicht mit dem zufrieden, was sich zwischen den Laken abspielt - beziehungsweise eben nicht abspielt. Für die Studie, die im Februar dieses Jahres durchgeführt wurde, wurden 1001 Frauen und Männer ab 18 Jahren befragt. Sie gibt noch weitere Geheimnisse aus den Schlafzimmern der Deutschen preis.

Generell sehen Männer ihr Sexleben positiver an als die Frauen. Während 45 Prozent der Männer ihrem Liebesleben die Note "gut" verleihen, sind es bei Frauen nur knapp über 37 Prozent.

Studie: Nicht alle Deutschen sind mit ihrem Sexleben zufrieden

Luft nach oben und unten ist auf jeden Fall vorhanden: Immerhin jeder fünfte Deutsche findet sein Sexleben großartig. Knapp 17 Prozent allerdings beschreiben es als unbefriedigend.

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Laut den aktuellen Umfrageergebnissen dauert der Sex in deutschen Betten durchschnittlich rund 24 Minuten, wobei sich die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen im bundesdeutschen Durchschnitt am längsten Zeit nimmt (25 Minuten inklusive Vorspiel). Wirft man einen Blick auf die Bundesländer, leben & lieben die Genießer wohl in Brandenburg. Dort liegt der Durchschnitt bei 29 Minuten. Das kommt dem Wunsch der Deutschen nach der idealen Sexlänge sehr nahe, diese liegt nämlich bei einer halben Stunde. Darin sind sich Frauen und Männer einig.

Fünf Mal die Woche erscheint den Deutschen als perfekte Häufigkeit, sich dem Partner zu widmen. Die Realität sieht etwas anders aus: Die Befragten gaben an, im Durchschnitt zwei Mal pro Woche Sex zu haben.

Fast die Hälfte aller Deutschen (48 Prozent) gibt an, immer einen Orgasmus beim Sex zu haben. Allerdings besteht ein klarer Unterschied zwischen Frauen und Männern. 61 Prozent der Männer behaupten, immer zum Höhepunkt zu kommen. Bei den Frauen sind es etwa ein Viertel. Zudem liegen die älteren Befragten in Sachen Orgasmus klar vorne: Von den über 55-Jährigen haben 52% immer einen Orgasmus, sie befinden sich also über dem Durchschnitt.

Rund drei von zehn aller Befragten nennen ein fehlendes oder zu  wenig intensives Vorspiel als Grund dafür, keinen Orgasmus zu  bekommen. Anderen fehlt es an Abwechslung oder sie machen eine zu kurze Erektion für den ausbleibenden Höhepunkt verantwortlich. Guter Sex: So wird ihr Sexleben besser

Auch Sexspielzeug kommt bei den Deutschen zum Einsatz. Besonders die 25- bis 34-Jährigen sind experimentierfreudig (71 Prozent). 39 Prozent über alle Altersgruppen hinweg lehnen die Nutzung komplett ab. Bei denjenigen Teilnehmern, die Sexspielzeug verwenden, liegt der Vibrator mit 62 Prozent vorne. Ein möglicher Grund für den Einsatz der Toys könnte der Wunsch sein, die Routine im  Liebesleben zu bekämpfen. Schließlich beschreibt immerhin ein Fünftel aller Befragten ihr Sexleben als routiniert. Frauen bewerten dies mit 23 Prozent kritischer als Männer. Bei den männlichen Befragten stellen lediglich 18 Prozent Routine fest.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

- München mag es verspielt: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Münchener nutzen Sex Toys.

- In Norden sieht es anderes aus: In Hamburg gaben 42 Prozent an, sie würden niemals Sexspielzeug verwenden.

 In Rheinland-Pfalz sind die Menschen am zufriedensten mit ihrem Liebesleben. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) beschreibt es als großartig.

- Die Sachsen lassen sich gerne Zeit. Der ideale Sex dauert für sie laut Studie ganze 35 Minuten - die höchste Angabe aller Bundesländer.

AZ/ots

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