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Sternschnuppen 2013: Perseiden-Strom ist noch bis zum 24. August zu sehen

Sternschnuppen 2013

Perseiden-Strom ist noch bis zum 24. August zu sehen

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    Am Dienstag erreichten die Perseiden ihren Höhepunkt 2013. Sternschnuppen-Jäger kommen aber auch in den nächsten Tagen noch auf ihre Kosten.
    Am Dienstag erreichten die Perseiden ihren Höhepunkt 2013. Sternschnuppen-Jäger kommen aber auch in den nächsten Tagen noch auf ihre Kosten. Foto: Patrick Pleul, dpa

    Tausende von Sternschnuppen fielen in der Nacht von Montag auf Dienstag vom Himmel. Bis zu 100 Mal in der Stunde verglühten kosmische Gesteinbröckchen in der Nacht - es waren die Stunden, in denen die sogenannten Perseiden ihren Höhepunkt erreichten.

    Nicht jeder, der gestern Abend auf Sternschnuppen-Jagd ging, hatte allerdings Erfolg. Denn vielerorts behinderten Wolken die freie Sicht auf das kosmische Spektakel. Auch in Schwaben. Im Laufe des Abends zogen immer wieder Wolken auf, am frühen Dienstagmorgen gab es dann vereinzelt sogar Gewitter.

    Sternschnuppen: Montagnacht war der Höhepunkt 2013

    Sternschnuppen-Fans, die zum Höhepunkt des Perseiden-Stroms leer ausgingen, können ihr Glück aber heute Nacht und in den nächsten Tagen noch einmal  versuchen. Denn die Sternschnuppen werden noch bis zum 24. August verstärkt am Himmel zu sehen sein. Auch die Chance, Boliden zu sehen, also besonders helle Leuchtkugeln, sind in der kommenden Woche noch größer als an normalen Tagen.

    Perseiden über Deutschland: Schuld ist ein Komet

    Seinen Namen hat der sommerliche Meteorschwarm vom Sternbild  Perseus. Dort liegt der sogenannte Radiant der Perseiden-Meteore,  also ihr scheinbarer Ausgangspunkt.

    Sternschnuppen - kosmische Staubkörner in der Atmosphäre

    Sternschnuppen entstehen, wenn kleine Objekte in die Erdatmosphäre eindringen und dort aufgrund der Reibung mit Luftmolekülen verglühen.

    Die weit sichtbaren Leuchtstreifen stammen dabei jedoch nicht von den verglühenden Staubkörnchen, sondern von den Luftmolekülen: Denn die schnellen kosmischen Geschosse übertragen einen Teil ihrer Energie auf die Luftmoleküle, die daraufhin Licht aussenden.

    Ursprung der Bruchstücke (Meteoroide) sind oft Kometen, die diese Teilchen entlang ihrer Bahn um die Sonne verstreuen. Die überwiegende Zahl der kosmischen Partikel ist recht klein, von Staubkörnchen- bis etwa Tennisballgröße.

    Gerät die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne in eine solche Trümmerwolke, entwickeln sich Sternschnuppen-Schauer. Den einzelnen Lichtstreif nennen Astronomen auch Meteor.

    Die wohl auffallendsten Meteorströme der Gegenwart sind die Perseiden Mitte August und die Leoniden im November.

    Ist ein Teilchen so groß, dass es nicht komplett verglüht, sondern auf die Erde fällt, heißt es Meteorit. (dpa)

    In Wahrheit kommen die Meteore  nicht aus der fernen Fixstern-Welt, sondern aus der  unmittelbaren Umgebung der Erde: Auf seiner Bahn um die Sonne  kreuzt unser Planet alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August  eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet Swift-Tuttle auf  seiner Bahn um unser Zentralgestirn zurückgelassen hat.

    Trifft die Erde auf die kosmische Staubspur dieses alle 130 Jahre  wiederkehrenden Kometen, dringen die oft nur stecknadelkopfgroßen  Partikel 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein. In einer Höhe von 80 bis 100 Kilometern erzeugen die kleinen Staubteilchen dann die Lichterscheinung, die wir Sternschnuppen  nennen. AZ/dpa

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